Jahresbericht 2021

 (BUND)

Das Jahr 2021 war ein sehr bedeutendes für den BUND und den Klimaschutz in Deutschland. Erstmals in der Geschichte hatte eine maßgeblich vom BUND initiierte Umweltklage vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg. Die Regierung war gezwungen, ihre Klimapolitik nachzubessern und verschärfte das deutsche Klimaschutzgesetz. 

Im Sommer hat dann die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal gezeigt, dass wir als Gesellschaft dem Klimaschutz hinterherlaufen und auf die Folgen der Erderwärmung nicht vorbereitet sind. Die Regierung muss endlich weitblickend handeln, um die bereits spürbaren Auswirkungen einzugrenzen, aber auch damit Frühwarnsysteme funktionieren und Städte bei Starkregenereignissen sicher sind.

Vorsorgender Hochwasserschutz, durch Auenrenaturierungen und frei fließende Flüsse, muss zu den bedeutenden Themen in der Politik gehören und darf nicht allein auf den Schultern der Zivilgesellschaft lasten.

Der Schutz des Klimas und der Artenvielfalt gelingt nur, wenn tiefgreifende Veränderungen sowohl zu einer ökologischeren, als auch zu einer gerechteren Gesellschaft führen. Mit der "Zukunftsagenda für die Vielen" hat der BUND im Bundestagswahljahr 2021 auf ein Bündnis gesetzt und so unser Herzensthema mit sozialen Anliegen und wichtigen Partnern verbunden.

Es ist eine große Stärke des BUND, dass wir uns dabei auf der Grundlage von wissenschaftlichen Positionen und in demokratischen Prozessen auch möglichen Zielkonflikten stellen. Ein gutes Leben für alle – dafür sind Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit untrennbare Grundlagen, die wir mit Freude am gemeinsamen Gestalten und mit politischem Willen aufbauen.

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