Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Grüne Korridore aus Büschen und Bäumen – die BUND-Pilotprojekte

Auf Grundlage des Wildkatzenwegeplans entstanden und entstehen in 27 Projekt­gebieten grüne Netze aus Büschen und Bäumen – entweder in Eigenregie oder aufgrund unserer Initiative in Zusammenarbeit mit Projektpartnern.

Grüner Korridor aus der Luft; Foto: Thomas Stephan / BUND Grüner Korridor in Thüringen aus der Luft betrachtet  (Thomas Stephan / BUND)

Die grünen Korridore verbinden Waldgebiete wieder miteinander, so dass die Wildkatze und andere Waldbewohner neue Lebensräume erschließen können.

Neben den bestehenden Korridoren in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen setzt der BUND im Rahmen des Projektes "Wildkatzensprung" nun an weiteren elf Regionen Korridorpflanzungen und Waldaufwertungen um.

Grüne Korridore in den Bundesländern

Alle Beiträge auf- oder zuklappen
Niedersachsen: Hirschzunge und Weinberg

In Niedersachsen, genauer im Landkreis Holzminden, entstand der dritte grüne Korridor. 2011 begann der BUND hier mit den ersten Pflanzungen. Der Korridor verbindet zwei Wälder, die durch landwirtschaftliche Flächen voneinander isoliert wurden. Im November 2013 und April 2014 kamen dann zwei Korridore im Landkreis Hildesheim dazu.

Zum BUND Niedersachsen

Baden-Württemberg: Spatenstich für den ersten großen Korridor

Im April 2014 fand im Rahmen des Projekts "Wildkatzensprung" der Spatenstich für den ersten großen baden-württembergischen Wildkatzenkorridor bei Herrenberg und Nufringen statt. Der BUND und seine UnterstützerInnen pflanzten 120 Bäume und Büsche, um der Wildkatze und anderen Wildtieren in Zukunft den Weg vom Schwarzwald in den Schönbuch zu ermöglichen.

Zum BUND Baden-Württemberg

Hessen: Kreis Waldeck-Frankenberg

In Hessen konnten wir im November 2011 bereits zwei Grundstücke bei Viermünden erwerben. Zusammen mit sieben vorher erworbenen Flächen hat der BUND dort nun insgesamt neun Flächen für einen Wildkatzen­korridor gekauft und bepflanzt. Den ersten hessischen Korridor haben wir im Juni 2013 feierlich eröffnet.

Zum BUND Hessen

Thüringen: Nationalpark Hainich und Thüringer Wald

Den ersten grünen Korridor pflanzte der BUND bereits 2007 in Thüringen, er verbindet den Nationalpark Hainich mit den Hörselbergen. Die Hörselberge diesen als "Trittstein" für die Wiederbesiedlung des Thüringer Waldes. 2012 gelang es BUND-Mitarbeiter*innen erstmals, Wildkatzen auf dem Korridor nachzuweisen. 2014 schloss der BUND die letzte Lücke – Hainich und Thüringer Wald sind jetzt verbunden. 

Zum BUND Thüringen

Rheinland-Pfalz: Südlicher Pfälzerwald und Bienwald

Im Pfälzerwald leben noch 200 bis 600 Wildkatzen. BUND-Aktive haben es sich zum Ziel gesetzt, für eine Ausbreitung der Wildkatzen zwischen den Kerngebieten südlicher Pfälzerwald und Bienwald zu sorgen. Hier entsteht eine neun kilometerlange Verbindung.

Zum BUND Rheinland-Pfalz

Publikation zum Thema

Die Wildkatze auf Facebook

"Gefällt mir"!

Kontakt in der Bundesgeschäftsstelle des BUND

Projekt "Wildkatzensprung"
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
Tel.: (030) 2 75 86-40
Fax: (030) 2 75 86-440
wika(at)bund.net

Christiane Bohn

Projektleitung (in Elternzeit)

Andrea Andersen

Freiwilligenmanagement
E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-542

Judith Freund

Medienkoordination
E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-544

Dennis Klein

Pilotkorridore und Fachpolitik
E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-483

BUND-Bestellkorb