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Der Luchs – ein Meister der Tarnung

Der Luchs ist die größte Wildkatze Europas, sein Pfotenabdruck dreimal so groß wie der einer Hauskatze. Wie auch Wildkatze, Bär oder Wolf haben die Menschen den Luchs in der Vergangenheit intensiv gejagt. Vor etwa 100 Jahren war der Luchs daher in Deutschland ausgestorben.

Luchs; Foto: Kyslynskyy / iStock.com Luchs im Schnee  (Kyslynskyy / iStock.com)

Heute sind in Bayern wieder bis zu 36 Luchse heimisch und auch im Harz konnten die Katzen wieder angesiedelt werden. Der Luchsbestand wird hier auf 30 bis 40 Tiere geschätzt. Im Pfälzer Wald, in Nordrhein-Wetsfalen und in Hessen sind die Bestände noch einstellig. In Baden-Württemberg ist bisher ein einzelner Luchs sicher nachgewiesen worden.

Die Wildkatze mit den charakteristischen Pinselohren lässt sich in freier Wildbahn vom Menschen nur schwer beobachten. Denn wie das Sprichwort "Ohren wie ein Luchs" schon sagt, ist das Tier äußerst hellhörig und vorsichtig. Dazu kommt, dass der Luchs vor allem in der Dämmerung und nachts auf Pirsch geht. Dabei hat er es in erster Linie auf mittelgroße Säuger abgesehen. 

Der Luchs im Bild

Luchse sind nicht sehr gesellig, sie leben als Einzelgänger bevorzugt in weitläufigen, naturnahen Waldarealen. Die Katzen bringen pro Jahr zwei bis fünf Junge auf die Welt.

Um dem Luchs die Möglichkeit zu geben, alle für ihn in Frage kommenden Lebensräume zu erreichen, ist es notwendig, diese miteinander zu vernetzen. Grüne Wanderkorridore aus Büschen und Bäumen sind ein wichtiger Schritt in Richtung Biotopverbund und helfen nicht nur dem Luchs, sondern auch vielen anderen Arten, neue Lebensräume zu erreichen.  

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