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Kleines Raubtier im Wald – der Baummarder

Genau wie die Wildkatze, Haselmaus oder Bechsteinfledermaus profitiert auch der flinke Baummarder von der Wiedervernetzung und Aufwertung unserer Wälder.

Baummarder; Foto: © Benno Hansen - Fotolia.com Kletterfreudiger Baumbewohner und echter Langläufer: der Baummarder  (Benno Hansen / fotolia.de)

Das kleine Raubtier ist ein Baumbewohner, das sehr gut klettern und springen kann. Ihre Nester legen Baummarder meist in Baumhöhlen an. In diese Ruheplätze ziehen sie sich tagsüber zurück, bevor sie dann in der Dämmerung und der Nacht auf Nahrungssuche gehen.

2009 wurde der seltene Baummarder auf der Roten Liste als gefährded eingestuft, vorher stand er noch "nur" auf der Vorwarnliste. Langfristig ist mit einem starken Rückgang der Bestände zu rechnen, da es in Deutschland an zusammenhängenden strukturreichen Waldgebieten mangelt.

Und große Waldgebiete braucht er, denn der Baummarder ist ein echter Langläufer. Nachts, wenn er auf Nahrungssuche ist, legt er im Schnitt Strecken von fünf bis sieben Kilometern zurück! Und das vorwiegend am Boden. Die Bäume dienen ihm dabei als Deckung.

Früher wurde der Baummarder – der auch Edelmader genannt wird – übrigens wegen seines Pelzes gejagd. Sein Pelz war weitaus begehrter als der des Steinmarders. Heute ist die Jagd auf ihn noch immer erlaubt, nach Bundesjagdgesetz darf er vom Mitte Oktober bis Ende Februar gejagd werden. Ausnahme bildet Nordrhein-Westfalen, wo der Baummarder ganzjährig unter Schonzeit steht.

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