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Prominente Vielfalt – Natur des Jahres

Mit der Wahl der Pflanzen, Tiere und Lebensräume des Jahres wird auf die Gefährdung von Natur und Umwelt aufmerksam gemacht und darüber informiert, warum es lohnenswert ist, Artenvielfalt und Lebensräume zu er­halten. Meist haben die gewählten Arten und Lebensräume eine besondere ökologische Bedeutung oder sind in ihrer Existenz bedroht.

Tier des Jahres: die Europäische Wildkatze

Europäische Wildkatze; Foto: Thomas Stephan / BUND Die Europäische Wildkatze  (Thomas Stephan / BUND)

Die Europäische Wildkatze wurde von der Deutschen Wildtier-Stiftung zum "Tier des Jahres 2018" ernannt. Das freut den BUND außerordentlich, setzt er sich doch in seinem Projekt "Wildkatzensprung" seit Jahren für die scheuen Waldbewohner ein. Gemeinsam mit vielen Freiwilligen verbessert der BUND die Lebensbedingungen der Wildkatze, indem er unsere Wälder wieder miteinander vernetzt – und so den Tieren Möglichkeiten gibt, sich auszubreiten. 

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Libelle des Jahres: die Zwerglibelle

Die Zwerglibelle ist "Libelle des Jahres 2018"; Foto: Michael Post / GdO Die Zwerglibelle  (Michael Post / GdO)

Mit nur 26 Millimetern Körperlänge ist die Zwerglibelle die kleinste unter den heimischen Libellen. Zu sehen bekommt man sie aber nicht nur deshalb eher selten. Denn ihre Lebensräume liegen oftmals in Schutzgebieten, die nicht öffentlich zugänglich sind. Und diese Lebensräume sind gefährdet. Unter anderem der Klimawandel und die Überdungung führen zu einem immer weiteren Schrumpfen der Zwerglibellen-Populationen. 

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Schmetterling des Jahres: der Große Fuchs

Flügelunterseite des Großen Fuchses, dem Schmetterling des Jahres 2018; Foto: Walter Schön Flügelunterseite des Großen Fuchses  (Walter Schön)

In Deutschland steht der Große Fuchs auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere. Ursachen dafür, dass sein Bestand zurückgeht, ist der Verlust seines Lebensraumes durch die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft und den Flächenverbrauch für Siedlungsbau und Verkehr. 

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Lurch des Jahres: der Grasfrosch

Lurch des Jahres 2018: der Grasfrosch Lurch des Jahres 2018: der Grasfrosch  (Kathy2408 / pixabay.com)

Der Grasfrosch ist der Lurch des Jahres 2018. Obwohl der Grasfrosch in Deutschland noch weit verbreitet und vielerorts häufig ist, ist es gerade bei dieser Amphibienart zu starken Bestandsrückgängen gekommen. So steht die vermeintliche Allerweltsart in den regionalen Roten Listen der meisten deutschen Bundesländer schon auf der Vorwarnliste, in drei Bundesländern gilt sie gar als "gefährdet". 

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Allee des Jahres: Ahornallee zwischen Wernau und Freitagshof

"Allee des Jahres 2017"; Foto: Angelika Vetter-Kurz "Allee des Jahres 2017": Ahornallee zwischen Wernau und dem Weiler Freitagshof in Baden-Württemberg. (Angelika Vetter-Kurz)  (Angelika Vetter-Kurz)

Die Allee des Jahres wird in einem Fotowettbewerb gekürt. Diesjähriger Sieger ist eine Ahornallee zwischen Wernau und Freitagshof in Baden-Württemberg. Eine junge Allee, die aufgrund einer beispielhaften Initiative von Ehrenamtlichen des Obst- und Gartenbauvereins Wernau entstand. Die Allee des Jahres wird immer am 20. Oktober, dem Tag der Allee, bekanntgegeben, um auf die deutschlandweite Gefährdung von Alleenbäumen aufmerksam zu machen.

Zur Allee des Jahres

Baum des Jahres: die Esskastanie

Großer Esskastanienbaum; Foto: Beate Türk, Pitopia, 2011 Großer Esskastanienbaum  (Beate Türk / pitopia.de)

Die Esskastanie ist in Deutschland – von wenigen regionalen Ausnahmen abgesehen – eine seltene Baumart, aber sie ist eine der eindrucksvollsten: Wer einmal ihre auffallend gelblichweiße Blütenpracht gesehen hat, die die gesamte Baumkrone im Frühsommer überzieht, wer einmal erlebt hat, wie im Oktober ihre großen, runden, mit unzähligen Stacheln besetzten Früchte herunterfallen, aufplatzen und die wunderschönen, mahagonibraun glänzenden Kastanien mit der zart behaarten weißen Spitze freigeben, der wird diesen Baum nicht mehr vergessen.

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Magnus J.K. Wessel

Leiter Naturschutzpolitik und -koordination
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