Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

OK

Libellen im Steckbrief

Weltweit gibt es über 6.000 Libellenarten. Immer noch werden in den Tropen, ihrem Verbreitungsschwerpunkt, neue Arten entdeckt. In Deutschland gibt es insgesamt 81 Libellenarten.

Männchen der Gemeinen Binsenjungfer; Foto: Günter J. Loos / BUND Männchen der Gemeinen Binsenjungfer  (Günter J. Loos / BUND)

Die Libellen hierzulande werden in die beiden Unterordnungen Groß- und Kleinlibellen unterteilt. Die Kleinlibellen (Zygoptera) sind lang und dünn, ihre Augen stehen weit auseinander, ihre vier Flügel sind gleichartig geformt. Diese schlagen sie während der Ruhe nach oben. Die Großlibellen (Anisoptera) sind meist größer und kräftiger gebaut als die Kleinlibelle und tragen ihre Flügel immer ausgebreitet.

Kleinlibellen

Neben dem langen und dünnen Körperbau und den weit auseinander stehenden Augen zeichnen sich die Kleinlibellen durch einem relativ langsamen und scheinbar flatternden, unregelmäßigen Flug aus. Weltweit zählen 19 Familien zu den Kleinlibellen, mit insgesamt um die 2.600 Arten. Die Larven der Kleinlibellen haben am Ende des Hinterleibs mehrere blattförmige Anhänge. Diese unterstützen die Atmung und dienen als Ruderorgane zur Fortbewegung im Wasser.

In Deutschland kommen vier Kleinlibellenfamilien vor: die Prachtlibellen, die Teichjungfern (auch Binsenjungfern genannt), die Federlibellen und die Schlanklibellen.

Großlibellen

Weltweit gibt es elf Großlibellenfamilien und etwa 2.800 Arten. Ihre großen Facettenaugen (sie sind bei den Großlibellen wesentlich größer als bei den Kleinlibellen) stoßen bei vielen Arten in der Mitte zusammen und sind immer weniger als eine Augenbreite voneinander entfernt. Die Flügel der Großlibellen haben eine stark ausgeprägte Aderung. Die vier Flügel sind bei vielen Arten teilweise bunt getönt oder dunkel gefleckt. Die Hinterflügel sind meistens etwas breiter als die Vorderflügel. Die Larven der Großlibellen haben, im Gegensatz zu den Kleinlibellenlarven, keine blattförmigen Hinterleibsanhänge. Stattdessen besitzen sie eine sogenannte "Analpyramide": fünf kräftige Stacheln, die unter anderem zur Verteidigung dienen.

Zu den Großlibellen gehören die Edellibellen, die Flussjungfern, die Quelljungfern und die Falkenlibellen und Segellibellen.

Lesen Sie mehr über die Libellenarten in unseren Steckbriefen:

Artensteckbriefe

BUND-Newsletter abonnieren!

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich zur Kenntnis genommen.

Ihr Ansprechpartner

Magnus J.K. Wessel

Leiter Naturschutzpolitik und -koordination
E-Mail schreiben

BUND-Bestellkorb