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Prominente Vielfalt – Natur des Jahres

Mit der Wahl der Pflanzen, Tiere und Lebensräume des Jahres wird auf die Gefährdung von Natur und Umwelt aufmerksam gemacht und darüber informiert, warum es lohnenswert ist, Artenvielfalt und Lebensräume zu er­halten. Meist haben die gewählten Arten und Lebensräume eine besondere ökologische Bedeutung oder sind in ihrer Existenz bedroht.

Libelle des Jahres: die Schwarze Heidelibelle

Männchen der Schwarzen Heidelibelle; Foto: Michael Post / GdO Libelle des Jahres 2019: die Schwarze Heidelibelle  (Michael Post / GdO)

Die Schwarze Heidelibelle ist die kleinste der heimischen Großlibellen und kam hierzulande ehemals häufig vor. Mittlerweile ist sie jedoch ein selten werdender Schatz der deutschen Landschaft und droht, in eine bundesweite Gefährdung zu geraten: So steht die Schwarze Heidelibelle in vielen Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Der Verlust ihrer Lebensräume, die Überdüngung der Gewässer und der Klimawandel machen der Libelle zu schaffen.

Zur Libelle des Jahres

Schmetterling des Jahres: das Schachbrett

Schachbrettfalter Schmetterling des Jahres 2019: das Schachbrett  (Erk Dallmeyer)

Das Schachbrett ist der Schmetterling des Jahres 2019. Mit der Auszeichnung möchte der BUND auf die Bedrohung der Schmetterlingsart durch die intensive Landwirtschaft aufmerksam machen. Aufgrund von Düngung und einer frühen Mahd sind nährstoffarme, blütenreiche Wiesen, auf die der Falter angewiesen ist, heute in vielen Teilen Deutschlands selten geworden. 

Zum Schmetterling des Jahres

Lurch des Jahres: der Bergmolch

Bergmolch-Männchen; Foto: Andreas Meyer / DGHT Lurch des Jahres 2019: der Bergmolch  (Andreas Meyer / DGHT)

Der Bergmolch ist der Lurch des Jahres 2019. Mit seinem orangeroten Bauch und einer fast tropischen Farbenpracht zählt der Bergmolch zu den schönsten einheimischen Amphibienarten. Er ist ein typischer Bewohner waldreicher Mittelgebirge, besiedelt aber auch tiefere Lagen Mitteleuropas und kommt in alpinen Gebieten auf offenen Wiesen bis in Höhen von über 2.400 Metern vor. 

Zum Lurch des Jahres

Allee des Jahres: Ahornallee zwischen Rüdnitz und Danewitz

Foto 1. Preis, Autor: Dietmar Olonscheck, Titel: „Ahorn-Allee im Herbstzauber“, 1. Platz im Fotowettbewerb „Allee des Jahres“ Allee des Jahres 2018: Ahornallee zwischen Rüdnitz und Danewitz (Dietmar Olonscheck)

Die Allee des Jahres wird in einem Fotowettbewerb gekürt. Diesjähriger Sieger ist eine Ahornallee zwischen Rüdnitz und Danewitz in Brandenburg. Das Foto "Spitzahorn-Allee im leuchtenden Herbstkleid" von Dietmar Olonscheck zeigt Gleichmäßigkeit aber auch Individualität, Ebenmaß und Charakter des einzelnen Baumes. Die Allee des Jahres wird immer am 20. Oktober, dem Tag der Allee, bekanntgegeben, um auf die deutschlandweite Gefährdung von Alleenbäumen aufmerksam zu machen.

Zur Allee des Jahres

Baum des Jahres: die Flatter-Ulme

Flatter-Ulme; Foto: A. Roloff / www.baum-des-jahres.de Baum des Jahres 2019: die Flatter-Ulme  (A. Roloff / www.baum-des-jahres.de)

Wer die buschigen Blüten der Flatter-Ulme einmal im Wind hat tanzen sehen, weiß woher die Art ihren Namen hat. Während Berg- und Feld-Ulme insbesondere durch ihren dramatischen Rückgang im vergangenen Jahrhundert traurige Berühmtheit erlangt haben, zeigt die Flatter-Ulme ein ganz anderes Gesicht: Sie unterscheidet sich nicht nur botanisch deutlich von ihren bekannteren Schwestern; sie erwies sich auch gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger.

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Ihr Ansprechpartner

Magnus Wessel

Magnus J.K. Wessel

Leiter Naturschutzpolitik und -koordination
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