Aktiv gegen Lärm: Selber messen und vorliegende Messungen einsehen

Eigenständige Lärmmessungen können sinnvoll sein, um den tatsächlichen Lärmpegel des eigenen Wohnumfelds zu prüfen.

Lärmbelästigung und Schallschutz. Foto: © bluedesign - Fotolia.com Messungen vermitteln einen Eindruck über den tatsächlichen Lärmpegel im Wohnumfeld.  (bluedesign / Fotolia.com)

Lärm selbst messen

Sorgfältige Schallpegelmessungen sind sehr aufwändig und können nur von Fachleuten durchgeführt werden. Gesetzliche Vorschriften zur Lärmbekämpfung verlangen deshalb auch keine Messung, sondern eine Berechnung des Lärms.

Dennoch sind eigenständige Lärmmessungen sinnvoll: Sie vermitteln einen Eindruck über tatsächliche Lärmpegel im Wohnumfeld. Und sie können Aktionen gegen Lärm öffentlich­keits­wirksam begleiten.

Messungen über eine längere Zeit können berechnete Lärmpegel kritisch hinterfragen, wenn diese z.B. nicht mehr aktuell sind.

Informationen beschaffen – das Umwelt­infor­mations­ge­setz

Liegen Lärmmessungen vor, haben Sie das Recht, diese einzusehen. Manche Behörden tun sich allerdings schwer damit, Umweltinformationen herauszugeben.

Das Umweltinformationsgesetz (UIG) schützt hier die Rechte der Bürger*innen. Alle Behörden, die Aufgaben des Umweltschutzes wahrnehmen, sind grundsätzlich auf Antrag zur Herausgabe ihrer Informationen verpflichtet. Einschränkungen sind nur zum Schutze öffentlicher oder privater Belange vorgesehen.

Ihre Spende für die Mobilitätswende

In einer Zeit, in der nur noch jeder fünfte Baum gesund ist und die Klimakrise unsere Existenz bedroht, müssen wir dringendst CO2 einsparen, statt noch mehr Verkehr und Lärm zu produzieren. Darum arbeitet der BUND seit Jahren intensiv an einer Mobilitätswende. Und dafür brauchen wir Sie. Wir sind unabhängig, lassen uns nicht sponsern, unser Logo gibt es nicht gegen Geld. Darum sind private Spenden die Voraussetzung für unserer verkehrspolitisches Engagement. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

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