Städtische Mobilität: nachhaltig, klimafreundlich, besser für unsere Gesundheit

In Städten lebt eine große Bevölkerung auf engem Raum. Schätzungsweise 80 Prozent der weltweiten Treibhausgase werden in Städten ausgestoßen: Insbesondere Heizanlagen, Energie & Industrie sowie Verkehr sind verantwortlich für Schadstoffemissionen in die Luft.

Städtische Mobilität. Foto: M. Schlegel / BUND Mobil in der Stadt auch ohne Auto: eine Straßenbahn, Fahrradfahrer und Fußgänger in Berlin.  (M. Schlegel / BUND)

Ballungsgebiete müssen beim Klima- und Gesundheitsschutz deshalb besonders aktiv sein. Gleichzeitig sind sie auch die "Hotspots" mit dem größten Veränderungspotenzial. Nachhaltiger Verkehr in Städten ist dabei nicht nur besser für unsere Gesundheit und unser Klima: Er hat auch maßgeblichen Anteil daran, ob wir eine Stadt als lebenswert ansehen.

Der BUND engagiert sich bundesweit für eine nachhaltige städtische Verkehrspolitik. Gerade in Städten ist eine wesentlich häufigere Nutzung der emissionsärmeren Alternativen möglich, sei es zu Fuß gehen, Radfahren oder Bus- und Bahnfahren.

Autos sollten das zukünftige städtische Straßenbild nicht mehr beherrschen

Für eine nachhaltige städtische Mobilität sind eine Vielzahl Veränderungen nötig: Die Vorherrschaft von Autos im Straßenbild ist durch ihre Schadstoff- und Lärmemissionen sowie ihrem Energie- und Platzverbrauch extrem umweltschädlich und muss aufgelöst werden. An ihre Stelle sollten, wo möglich, öffentlicher Nahverkehr, Fuß- und Fahrradverkehr treten.

Es gibt eine Vielzahl an Maßnahmen, um den Verkehr nachhaltiger zu machen. Sie alle setzen an unterschiedlichen Punkten an – ob nun Programme zur Ausrüstung von Fahrzeugen durch Filtersysteme oder gezieltes Parkraummanagement. Ansätze wie die sogenannte "City-Maut" gehören in diese Liste der Maßnahmen genauso wie Umweltzonen, die gerade in Deutschland in den vergangenen Jahren in vielen größeren Städten eingeführt worden sind. Natürlich gehört auch die gezielte Förderung von Rad- und Fußverkehr dazu, ebenso Kommunikationsmaßnahmen und ein gutes öffentliches Nahverkehrsnetz.

Sichere Fußwege braucht es in jeder Stadt. Sichere Fußwege in Städten braucht es für alle Generationen.  (BUND)

Der BUND fordert:

Umlenken aufs Fahrrad Nachhaltig, klimafreundlich und vernetzt: Der Stadtverkehr von morgen.

  • Integrierte Mobilitätsplanung durch Rekommunalisierung ermöglichen. 
  • Kostengerechte Bewirtschaftung und Reduzierung des Parkraums.
  • Bereitstellung umfassender Rad- und Fußverkehrsnetze in allen Städten.
  • Die ÖPNV-Offensive ausfinanzieren.
  • Digital vernetzte Mobilität und neue Mobilitätsdienstleistungen.

Ihre Spende für die Mobilitätswende

In einer Zeit, in der nur noch jeder fünfte Baum gesund ist und die Klimakrise unsere Existenz bedroht, müssen wir dringendst CO2 einsparen, statt noch mehr (Stadt-)Verkehr zu produzieren. Darum arbeitet der BUND seit Jahren intensiv an einer Mobilitätswende.

  • Ein bundesweites Finanzierungsprogramm für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) sowie für den Fuß- und Radverkehr muss her. Der Zugang zum ÖPNV muss für alle bezahlbar sein: Durch ein flächendeckendes 365-Euro-Ticket für den ÖPNV. Dies darf zu keiner Kostensteigerung von Sozialtickets führen.

Und dafür brauchen wir Sie. Wir sind unabhängig, lassen uns nicht sponsern, unser Logo gibt es nicht gegen Geld. Darum sind private Spenden die Voraussetzung für unserer verkehrspolitisches Engagement. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

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