Alternativlos? Wir hätten da was! BUND-Alternativen zum überzogenen Fernstraßenneubau.

Neben Schienenwegen und Wasserstraßen regelt der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vor allem den Bau neuer und den Ausbau bestehender Bundesfernstraßen. Der BUND begleitet diese Planungsprozesse in vielen Fällen schon seit Jahrzehnten. Für 50 der umstrittensten Projekten haben wir vor der Aufstellung des BMVP 2030 umweltgerechte und kostengünstigere Alternativen ausgearbeitet!

Der BUND konnte zwar erreichen, dass Umweltverbände beim Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030) schon bei der Projektanmeldung beteiligt werden. Er hat diese frühzeitige Mitwirkungsmöglichkeit auch gut genutzt, allerdings wurden die von uns erarbeiteten und eingereichten Alternativen zu rund 50 großen Fernstraßenprojekten nicht oder nur unzureichend geprüft. Der BVWP 2030 ist daher noch immer ein Plan von Dinosaurier-Projekten, die vor allem ein Ziel haben: die Vormachtstellung des Autos in unserer Gesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes zu zementieren.

Als BUND haben wir Alternativvorschläge vorgelegt, die mit deutlich weniger Flächenversiegelung auskommen, Geld sparen und den Weg zu einer nachhaltigeren Mobilität weisen. Zum Beispiel schlagen wir statt eines Autobahnneubaus den Ausbau paralleler Bundesstraßen vor, die die betroffenen Bürger*innen entlasten (wie bei der A 14 in Sachsen-Anhalt oder der A 39 in Niedersachsen), wir fordern verkehrslenkende Maßnahmen und die Verlagerung des Verkehrs auf Seeschiffe (A 20, Nordseeautobahn) oder bieten verkehrsträgerübergreifende Lösungen an (u.a. im nördlichen Bodenseeraum).

Unsere Karte zeigt die geplanten Fernstraßenprojekte und unsere Alternativen (grüne Punkte)

BUND-Alternativen zu überzogenem Fernstraßenbau

Ihre Spende für die Mobilitätswende

In einer Zeit, in der nur noch jeder fünfte Baum gesund ist und die Klimakrise unsere Existenz bedroht, müssen wir dringendst CO2 einsparen, statt noch mehr Verkehr zu produzieren. Darum arbeitet der BUND seit Jahren intensiv an einer Mobilitätswende. 

  • Um Klimakrise und Artensterben entgegenzuwirken braucht es einen sofortigen Neubaustopp und den Ausstieg aus allen Planungen für Fernstraßenneubauten.

Und dafür brauchen wir Sie. Wir sind unabhängig, lassen uns nicht sponsern, unser Logo gibt es nicht gegen Geld. Darum sind private Spenden die Voraussetzung für unserer verkehrspolitisches Engagement. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

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