Mit 146 verschiedenen Biotoptypen und über 1.200 Arten der Roten Listen ist das Grüne Band der "hot stripe" der biologischen Vielfalt in Deutschland. Diesen Aspekt der Vielfalt wollten wir mit unserem Fotowettbewerb "Vielfalt von Natur, Kultur und Geschichte am Grünen Band" hervorheben.
Die Gewinner*innen stehen fest
Vielen Dank allen Teilnehmer*innen und allen, die fleissig abgestimmt haben. Die Gewinner*innen sind schriftlich benachrichtigt worden.
2. Platz
Platz 2: Kranichfamilie. Das Foto entstand im Mai 2017 auf dem Kolonnenweg im östlichen Jahrsauer Sack im Altmarkkreis Salzwedel, in der Nähe der Wüstung Jahrsau, der Ort, dem die Grenznähe zum Verhängnis wurde. Die Aufnahme ist ein zufälliger Schnappschuss. Beide, der Naturbeobachter und die Kraniche, waren merklich überrascht. Bemerkenswert: Es handelt sich um ein Kranichpaar mit zwei Jungen.
(© Jürgen Starck)
3. Platz
Die Plätze vier bis zehn
(zum Vergrößern auf die Bilder klicken/tippen, die Bilder wurden auf max. 1.000 Pixel beschränkt)
Platz 4: Elblandschaft. Dieses Foto zeigt die Elbe während des Sonnenuntergangs oder kurz danach. "Immer wieder zieht es mich an die Elbe, um in die Szenerie, die uns die Natur gerade bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zaubert, einzutauchen."
(© Jens Melle)
Platz 5: Fliegenpilze. Das Foto entstand im Herbst zur besten Pilzzeit. Die Aufnahme zeigt zwei Fliegenpilze, die sich Öffnungen im ehemaligen Kolonnenweg gesucht haben, der schon lange von der Natur zurückerobert wurde.
(© Jürgen Starck)
Platz 6: Neuntöter. Die Aufnahme zeigt einen Neuntöter, der auf der Umzäunung einer Erdgasbohrstelle sitzt. Gerne spießt er seine Beute an dem Stacheldraht auf. Diese Erdgasförderstelle befindet sich am Rande des renaturierten ehemaligen Tonabbaugebietes "Brietzer Teiche". Heute sind die Brietzer Teiche BUND-Projektgebiet und eine der Perlen am Grünen Band: ein Eldorado für viele seltene Tier- und Pflanzenarten.
(© Ute Machel)
Platz 7: Schafherde. Die Aufnahme zeigt eine Schafherde mit einigen Ziegen mittendrin. Schäfer Maik treibt seine Herde auf das Grüne Band. Die Ziegen müssen mit, ob sie wollen oder nicht, denn sie fressen auch die harten Sträucher und sorgen so dafür, dass das Grüne Band nicht verbuscht.
(© Sabine Eckelmann)
Platz 8: Wachturm. Die Aufnahme zeigt einen im Wald an der Pötenitzer Wiek stehen gelassenen und inzwischen von Efeu überwachsenen Wachturm.
(© Heinz Klöser)
Platz 9: Schwarzstörche. "Die Aufnahme zeigt einen Elternstorch mit zwei der drei Jungvögeln auf einer nassen Wiese (nach zwei Tagen Dauerregen) nachdem sie mich bemerkt hatten ... Ich habe noch nie welche in freier Natur gesehen und war begeistert! Die Vögel waren mehrere Tage hintereinander auf der Wiese, aber ich kam nie näher heran."
(© Falk Weihmann)
Ihre Spende für das Grüne Band
Auf 12 Prozent seiner Fläche – das sind 170 Kilometer – ist das Grüne Band vor allem durch intensive Landwirtschaft aber auch durch Straßen und Siedlungen stark beeinträchtigt. Manche dieser Lücken sind über 20 Kilometer lang. Deshalb braucht die grüne Lebenslinie dringend Ihre Unterstützung.
Mit Ihrer Hilfe
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- überzeugen wir Politiker*innen von unserer Idee, einen flächendeckenden, verbindlichen Schutzstatus für das gesamte Grüne Band zu schaffen. Bereits 10 Euro leisten einen wertvollen Beitrag für die Stärkung unserer Überzeugungsarbeit in Politik und Öffentlichkeit.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!