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Zum Tag der Flüsse: Zehn Tipps für gesunde Gewässer

22. September 2019 | Flüsse & Gewässer

Zum heutigen "Internationalen Tag der Flüsse" haben wir zehn Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie unsere Flüsse – und damit all unsere Gewässer – besser schützen können.

Intakte Flüsse, wie hier in einer Auenlandschaft an der Donau, gibt es nur noch wenige in Deutschland.  (Lubos Houska / Pixabay)

Auch wenn Schaumberge oder massenweise tote Fische (glücklicherweise) der Vergangenheit angehören – unseren Flüssen geht es weiterhin nicht gut. 

Nur rund sieben Prozent der deutschen Flüsse und Seen sind in einem guten ökologischen Zustand. Wehre und andere Querbauwerke behindern Fische und andere Lebewesen beim Wandern zu den Laichgründen, die Flüsse sind fast überall in ein unnatürliches Betonkorsett gezwängt. 

Zu viel Nitrat und Pestizide aus der Agrarindustrie sowie Phosphor, Mikroschadstoffe, Schwermetalle, Mikroplastik aus Industrie, Haushalten und Verkehr werden immer noch in unsere Gewässer geleitet. 

Letztendlich landet (fast) alles im Wasser – unsere Gewässer spiegeln damit unseren Umgang mit der Natur insgesamt wieder. Da muss die Politik ran – aber auch jede*r Einzelne von uns kann etwas tun. 

Wenn Sie sich anlässlich des heutigen "Internationalen Tags der Flüsse" für die Zukunft vornehmen wollen, unsere Flüsse – und damit all unsere Gewässer – besser zu schützen, haben wir zehn Tipps für Sie zusammengestellt: 

  1. Wenig und bewusst konsumieren: weniger Produktion = weniger schädliche Chemikalien, Abfall und Transport = weniger Schadstoffe in den Gewässern.

  2. Bio essen: Wussten Sie, dass viele Trinkwasseranbieter ökologische Landwirtschaft in ihren Gebieten fördern? 
  3. Giftige Chemikalien meiden: Das kommt nicht nur Ihrer Gesundheit zugute, sondern auch unseren Flüssen.
  4. Stromanbieter wechseln: Denn das zu warme Kühlwasser aus Kernkraft- und Kohlekraftwerken ist ein Problem für die Flüsse – bekanntlich nur eines unter vielen! 
  5. Plastik vermeiden: Das entlastet Flüsse und Meere.
  6. Wasser sparen: Im Zuge der Klimakrise nehmen in einigen Regionen die Trockenperioden zu – insbesondere in der Landwirtschaft herrscht dann Wassermangel. Durch vermehrte Wasserentnahme sinkt der Grundwasserspiegel und Flüsse führen immer weniger Wasser oder können ganz versiegen.
  7. Leitungswasser trinken: Das spart Energie, Transport, Müll und Geld – und erhöht den Druck auf die Politik, dauerhaft für gutes Wasser zu sorgen.
  8. Korrekt entsorgen: Abfall und Medikamente gehören nicht ins Klo!
  9. Für die Zigarette danach: Bitte schmeißen Sie aufgerauchte Kippen nicht achtlos in die Natur. Diese werden in der Umwelt nur langsam abgebaut und können zahlreiche Schadstoffe enthalten.
  10. Im BUND aktiv werden: Flüsse (Seen, Bäche, Grundwasser, den Dorfweiher …) vor Ort schützen? Machen Sie mit bei einer BUND-Gruppe in Ihrer Umgebung! 

Eine bessere Zukunft für unsere Gewässer

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