Am 9. Dezember 1989, genau einen Monat nach Öffnung der innerdeutschen Grenze, schlug die Geburtsstunde des Grünen Bandes. Natur- und Umweltschützer*innen aus Ost und West verabschiedeten eine erste Resolution für die Schutzidee "Grünes Band".
Seitdem hat der BUND entlang des ehemaligen Todesstreifens eines der größten und bedeutendsten Naturschutzprojekte Deutschlands und Europas geschaffen. Das Grüne Band beherbergt mittlerweile mehr als 1.200 gefährdetet Pflanzen- und Tierarten.
In unserer Bildergalerie stellen wir eine kleine Auswahl vor.
Das Grüne Band: Seit dem Fall der Mauer Rückzugsgebiet und Wanderkorridor für bedrohte Tiere und Pflanzen.
(Klaus Leidorf)
In den letzten Jahren sind viele bedrohte Arten am Grünen Band wiederaufgetaucht.
(© Stefanie Bayerlieb)
Die Schlingnatter wird dank der Artenschutzmaßnahmen am Grünen Band wieder bei uns heimisch.
(Jürgen Starck)
Im Rahmen des Projektes "Quervernetzung Grünes Band" wurden im Kiebitzschutz-Projekt Erfolge gefeiert.
(Dieter Damschen)
Am Grünen Band, im Thüringer Schiefergebirge, sorgt der BUND für den perfekten Lebensraum für den bedrohten Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling.
(Sebastian König)
Die Wanstschrecke galt lange in Thüringen als ausgestorben, wurde jedoch wieder am Grünen Band gesichtet.
(Karin Kowol)
Durch die Pflege des Schuissenbach-Tals konnte der BUND gleich mehrere Rote-Liste-Arten retten.
(Tobias Windmeißer / BUND)