Unsere Küsten schützen

Erholung in malerischer Natur – das versprechen Nord- und Ostseeküsten. Doch nun plant die Bundesregierung hier den Bau von bis zu 13 Flüssiggas-Stationen, sogenannter LNG-Terminals. Dabei drohen irreparable Schäden an Umwelt, Mensch und Natur. Helfen Sie uns, die Küsten zu schützen.

Jetzt für intakte Küsten spenden

Sie sollen die Energieversorgung sichern, die geplanten LNG-Terminals. Doch übersteigt die Gesamtkapazität aller Terminals unseren Energiebedarf weit, wie unabhängige Studien belegen. Trotzdem hält die Bundesregierung an den Stationen fest und drückt sie mithilfe des LNG-Beschleunigungsgesetzes im Eilverfahren durch. Dieses Gesetz lässt einen Verzicht auf eine ausführliche Umweltverträglichkeitsprüfung zu, obwohl sensible Ökosysteme betroffen sind.

  • Schiffverkehr stört und vertreibt Meeressäuger und Vögel dauerhaft. Rastende Robben, See- und Zugvögel werden durch die massive Zunahme des Schiffsverkehrs gestört. Der durch das LNG-Projekt zunehmende Unterwasserlärm vertreibt Schweinswale aus ihrem Lebensraum.
  • Pipeline-Bau gefährdet Lebensräume und Fischbestände. Bau und Betrieb der 50 Kilometer langen Pipeline für das LNG-Terminal auf Rügen mitten durch ökologisch wertvolle Lebensräume haben für Riffgründe, Laichgebiete und Seegraswiesen unabsehbare Folgen. Bereits stark dezimierte Fischbestände von Hering, Hecht und Dorsch sind bedroht.
  • Abwässer belasten öffentliche Gewässer. An der Nordseeküste in Wilhelmshaven, wo Flüssiggas inmitten des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer importiert wird, werden täglich bis zu 530.000 Kubikmeter mit Chlor- und Bromnebenprodukten belastete Abwässer in die Jade geleitet.

Der BUND ist ausdrücklich für Energiesicherheit – unabhängig von russischen Importen. Doch wollen wir die Schäden an Umwelt, Mensch und Natur nicht verantworten. Deswegen fordern wir, dass der Bau von LNG-Terminals überprüft und auf das notwendige Maß reduziert wird. Helfen Sie uns dabei!

So helfen Sie unseren Küsten mit Ihrer Spende

Mit Ihrer Spenden stellen sich schützend vor die bedrohte Natur entlang der Nord- und Ostseeküste. Denn Sie unterstützen uns, …

  • politisch und öffentlichkeitswirksam Einfluss zu nehmen.
  • die Initiativen der Bürger*innen vor Ort mit Expertise zu stärken.
  • wenn nötig rechtliche Schritte zu prüfen und vor Gericht zu ziehen.

Dank Ihrer Spende zum Erfolg im Naturraum Küste

  • Der BUND widerspricht dem Genehmigungsverfahren des schwimmenden Terminals in Wilhelmshaven.
  • Der BUND bereitet eine Klage gegen das LNG-Beschleunigungsgesetz vor – gemeinsam mit den Bündnispartnern.
  • Der BUND beauftragt weitere unabhängige Studien und Gutachten und informiert über das Wattenmeer und seine Gefährdung durch LNG-Terminals oder Erdgasbohrungen.
  • Der BUND unterstützt Bürgermeister*innen und ihre Anwält*innen in Mecklenburg-Vorpommern mit fachlichen Stellungnahmen zu ökologischen Folgen.

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BUND-Spendenkonto

GLS Gemeinschaftsbank eG
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Übrigens: Die Stif­tung Waren­test beschei­nigt: Der BUND arbeitet wirt­schaftlich und transparent. (Finanztest 1/2024)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft