In Deutschland sind in den letzten Jahren rund zwei Millionen Hektar Wald abgestorben. Unsere Wälder ächzen unter Dürre, Stürmen und Krankheiten. Oft kommt eine intensive Forstwirtschaft hinzu. Das Ergebnis?
Durch zu viel Holzeinschlag sowie absterbende Nadelforste geben die Wälder seit 2017 mehr Kohlenstoff frei, als sie durch Wachstum aufnehmen. Diese Entwicklung ist alarmierend – so wird die Klimakrise verstärkt.
Auch die Tiere leiden. Durch zu intensiven Holzeinschlag fehlen dicke alte Bäume als Unterschlupf und Nistplätze. Verkehrswege schneiden Lebensräume ab und werden zur tödlichen Falle. Wir müssen handeln!
Der BUND rettet Wälder
- Wir geben dem Wald eine Stimme. Wir setzen uns auf politischer Ebene für seinen Schutz ein. So machen wir uns für ein Verbot von Kahlschlägen, den Schutz von Waldböden und alten Bäumen stark. Dafür, dass unser Wald in der Klimakrise wirksam geschützt wird.
- Wir setzen uns vor Gericht für den Wald ein. Immer wieder sollen gesunde Wälder für den Bau neuer Autobahnen oder Gewerbeparks zerstört werden. Wir schützen den Wald, den wir noch haben – notfalls auch vor Gericht. Unsere Klagen stoppen Rodungen.
- Wir schützen große Waldgebiete. Im Thüringer Wald schützen wir z. B. rund 6.500 Hektar. Hier renaturieren wir geschädigte Waldmoore und schaffen ein Netz frei fließender Waldbäche. Das Projekt der Naturstiftung David, der Stiftung des BUND Thüringen, ist auf 13 Jahre angelegt.
Ihre Spende rettet Wälder
Schützen wir die Wälder, die wir noch haben, und lassen wir neue Laubwälder wachsen. Beispiele, wie Ihre Spende hilft:
- Mit 25 Euro unterstützen Sie uns, politisch Einfluss zu nehmen für den Schutz unserer Wälder.
- Mit 60 Euro tragen Sie zum jährlichen Eigenanteil von 45.000 Euro für das Thüringer-Wald-Projekt bei.
- Mit 120 Euro ermöglichen Sie Naturschutzarbeit, z. B. im Steigerwald und in Auwäldern.
Unsere Erfolge im Waldschutz
- Hambacher Wald in Nordrhein-Westfalen: Der BUND stoppte 2018 mit einer erfolgreichen Klage die Zerstörung des Hambacher Waldes durch den Tagebau Hambach.
- Ludwigslust-Grabow in Mecklenburg-Vorpommern: Wir kämpfen für ein rund 130 Hektar großes Waldgebiet bei Ludwigslust-Grabow. Unsere Klage gegen die Rodung läuft seit Ende 2023.
- Hohe Schrecke in Thüringen und Sachsen-Anhalt: Hier entwickelt sich seit 2014 auf 2.000 Hektar ein Naturwald ohne menschliche Eingriffe. Zusätzlich werden 5.300 Hektar naturnah bewirtschaftet.
Wir lassen nicht locker, wir machen weiter! Lassen Sie uns gemeinsam unsere Wälder retten.