Nie wieder Atomkraft!

Deutschland steigt aus. Ende 2022 gehen die letzten AKW vom Netz. Endlich. Doch die Stimmen für die Atom­kraft werden lauter. Trotz der vielen ungelösten Fragen: Wohin mit dem Atommüll? Was passiert mit den Zwischenlagern? Wie gut sind die noch laufenden AKW gegen Störfälle geschützt? Unsere Arbeit gegen die Atomkraft MUSS weitergehen.

Ihre Spende gegen Atomkraft

Atomkraft war, ist und bleibt unberechenbar

Die EU-Kommission plant, Investitionen in Atom­kraft im Rahmen der EU-Taxonomie als nach­haltig einzustufen. Milliarden an Investi­tionen könnten so in eine veraltete, hochriskante und klimaschädliche Techno­logie fließen. Dies wäre ein fatales Zeichen und eine große Gefahr für die Energiewende, die wir so dringend brauchen.

In Deutschland werden die Stimmen nach einer Verlängerung der Laufzeiten immer lauter. Dabei sind die verbliebenen Anlagen schon heute ein tägliches Risiko für uns alle. Und der Atommüll wird noch mindestens 40.000 Generationen belasten. Das ist nicht gerecht.

Das sind die drei letzten AKW in Deutschland:

Im BUND gegen die Atomkraft. Das tun wir dank Ihrer Spende:

Die Materie ist hochkomplex. Wir wühlen uns durch tausende Sei­ten von Fachinfor­mationen, erstellen wissen­schaftliche Studien, mischen uns in die Suche nach einem "Endlager" ein und weisen immer wieder auf Miss­stände in Zwischenlagern hin.

Wir sorgen dafür, dass alle mitreden können: Bei der Suche nach einem "Endlager" für hochradioaktiven Atommüll wurde kürzlich das Methodenkonzept vorgestellt. Für Laien undurchdringbare Fach-Lektüre. Deshalb erstellen wir eine "kritische Lesehilfe", machen den Text verständlich zeigen Kritikpunkte auf. So sorgen wir dafür, dass alle mitreden können. Denn dieses Thema geht uns alle an!

Wir müssen Gerichts- und Anwaltskosten aufbringen, um im Zweifel bis zur letzten Instanz gegen illegale Exporte von Brennelementen vorzugehen.

Und wir klären auf: erstellen Publikationen wie den Uranatlas, führen Veranstaltungen durch und weisen in Vorträgen immer wieder auf die Gefahren der Atomkraft hin.

Deshalb ist unsere Arbeit gegen die Atomkraft weiterhin so wichtig:

Mit Ihrer Spende gegen die Atomlobby! Immer lauter werden die Stimmen, die den Ausstieg aus dem Ausstieg fordern. Sie preisen die veraltete Atomenergie als innovative Rettung aus der Klimakrise und Alternative zu Kohle und Gas. Dabei zeigen gerade die letzten Monate, dass Atomkraft ein un­tragbares Sicherheitsri­si­ko darstellt. In Friedenszeiten und besonders im Krieg. Bereits längere Stromausfälle könnten zu einer Unterbrechung des Kühlsystems und somit zur Kern­schmelze führen. Dieses Wissen muss doch ausreichen, um die unsägliche Diskussion um den Weiterbetrieb und Ausbau der Atomkraft endlich zu beenden.

Wohin mit dem strahlen­den Atommüll? Fast 2.000 Behälter mit hochradioaktivem Atommüll lagern in Deutschland. Die Sicherheitsvorkeh­rungen in vielen dieser "Zwischen­lager" sind unzureichend, doch jede Nachlässigkeit könnte hier zu einer Katastrophe führen. Es braucht dringend ein neues Zwischenlagerkonzept. Schließlich wird es noch Jahrzehnte dauern, bis der erste Müll im noch zu suchenden "Endlager" eingelagert werden kann.

Kein Brennstoff für ausländische AKW! Trotz Atomaus­stieg werden weiterhin in Lingen und Gronau Brennstoffe für ausländische AKW produziert. Das ist absurd. Diese Anlagen werden auch über das Jahr 2022 hinaus europäische Schrott-AKW in Grenznähe mit Brennelementen versorgen. Auf gerichtlichem Wege versuchen wir, diese Exportgeneh­migungen zu unterbinden. Und wir fordern die Bundesre­gierung auf, komplett aus der nuklearen Kette auszusteigen und auch diese Anlagen abzuschalten. Im aktuellen Koalitionsvertrag wird darüber kein Wort verloren.

Meine Spende gegen Atomkraft

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Stichwort: Nie wieder Atomkraft

Übrigens: Die Stiftung Waren­test empfiehlt den BUND als "beispiel­haft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Uranatlas 2022

Der Uranatlas 2022 beschreibt die vielfältigen Schäden und Gefahren, die der Abbau von Uran für Mensch und Umwelt verursacht. Zum Atlas ...