Plastik-Flut stoppen: Plastik-Diät für Konzerne!

Das Pro­blem ist längst be­kannt: Plas­tik ist über­all. In den Welt­meeren, in der Ant­ark­tis, in un­serem Körper. Vie­le Men­schen ver­suchen, Plas­tik zu ver­meiden. Doch gleich­zei­tig er­leben wir einen Boom bei der Plas­tik­pro­duktion. Die In­dus­trie will diese in den nächsten Jahren so­gar weiter stei­gern! Wir sa­gen STOPP und ver­ordnen den großen Her­stellern von Ein­weg­-Kunst­stoffen eine Plas­tik­-Diät! Hel­fen Sie uns da­bei mit Ihrer Spen­de?

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Die Plastikwelle droht uns zu überrollen

 (Rick CAREY / Shutterstock)

400 Millionen Tonnen Plas­tik welt­weit je­des Jahr: Ein Drittel da­von allein für Ver­packungen. Ex­trem kurz in Ge­brauch – Jahr­zehnte später noch als teil­weise win­ziges Mikroplastik in Wasser, Luft und Bo­den. Tiere ver­enden da­ran, auch im mensch­lichen Körper wur­de be­reits Mikro­plastik ent­deckt. Die Plastik­welle hat eine Di­men­sion er­reicht, die un­sere Vor­stellungs­kraft sprengt.

Es be­darf welt­weiter Re­gelungen, um dieses glo­bale Pro­blem zu lösen. Da­bei geht es nicht da­rum, den Plastik­-Müll effek­tiver zu be­seitigen. Es geht da­rum, den Ver­brauch dras­tisch ein­zu­dämmen. Doch da­ran haben die Her­steller we­nig Inter­esse. Der Markt ist in fester Hand großer Chemie­kon­zerne wie Dow, Exxon­Mobil und BASF. Sie wollen nicht we­niger pro­du­zieren. Denn sie machen gute Ge­winne mit der Massen­-Pro­duk­tion von Weg­werf­-Plas­tik, das nach ein bis zwei Mi­nuten Nutzungs­zeit im Müll landet.

Nicht mit uns! Gegen die Macht der Großkonzerne:

Ganze Abteilungen in den Unternehmen der Kunststoff-Industrie sind damit beschäftigt, Einfluss auf Politik und Regierungen zu nehmen. Ihr Ziel ist klar: möglichst lasche Richtlinien, die sich v.a. auf die Entsorgung von Kunststoffen beziehen statt auf eine Reduzierung der Produktion. Damit wären die Hersteller aus der Verantwortung entlassen. Hier spielen wir nicht mit! Wir sprechen mit Politiker*innen und zeigen die wahren Zusammenhänge auf. Wir machen Verstöße von Unternehmen gegen geltendes Recht öffentlich. Die Großkonzerne geben Millionen Euro für ihre Lobbyarbeit aus. Wir müssen dagegen halten! Dafür brauchen wir Sie!

Wir legen Lösungsvorschläge auf den Tisch:

Plastikatlas 2019

Wir legen der Po­litik Kon­zepte vor: Ge­mein­sam mit an­deren Ver­bänden und Wissen­schaftler­*innen haben wir erst kürz­lich „We­ge aus der Plastik­krise“ er­ar­beitet. Ge­rade die deut­sche Re­gierung muss end­lich han­deln: Schließ­lich ist Deutsch­land bei der Ver­wen­dung von Kunst­stoffen europa­weit trau­riger Spitzen­reiter. Die­se auf­wen­dige, inhaltliche Arbeit ist notwendig und erst durch Ihre Spende möglich!

Wir klären auf und fordern klare Informationen für alle!

Vie­le Men­schen wollen auf Plas­tik ver­zichten. Doch ein Dschungel an La­bels und Kenn­zeich­nungen führen in die Irre. Ist Bio­plas­tik wirk­lich besser? Soll ich jetzt auf Pa­pier­- statt Plas­tiktüten um­schwenken? Wo fin­de ich Hin­weise zu Schad­stoffen in Kunst­stoff­-Pro­dukten? Hier ist die Po­li­tik ge­fragt: Es be­darf einer kla­ren und ein­deu­tigen Kenn­zeich­nung für alle Kunst­stoff­pro­dukte! Da­für machen wir uns stark! 

Wir belassen es nicht bei Forderungen an die Politik: Wir klären selbst auf! Unsere Bro­schüren, Falt­blätter und Kar­ten mit plas­tik­freien Ein­kaufs­mög­lich­keiten informieren und geben Hinweise. Sie sind kostenlos erhältlich, da­mit viele Men­schen sie nutzen können. All diese Tätig­keiten finan­zieren wir durch Spenden!

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Un­sere Un­ab­hängig­keit ist unser größtes Gut.

Wir lassen uns nicht von Unter­nehmen spon­sern. Nur so können wir auch glaub­würdig gegen Groß­kon­zerne vor­gehen. Das heißt aber auch, dass wir auf die Unter­stützung vieler Men­schen an­ge­wiesen sind. Wir stehen vor großen Auf­gaben, die wir nur mit Hil­fe un­serer Freund­*innen er­reichen können. 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch hier.

 

BUND-Spendenkonto

GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE43 4306 0967 8016 0847 00
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Stichwort: Plastik-Diät für Konzerne

Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft