Ihre Spende für die Agrarwende

Wir brauchen Ställe, die den Tieren gerecht werden, bunte Äcker ohne Gentechnik, gesunde Nahrung, weniger Fleisch und eine faire Bezahlung für Landwirt*innen und in der Landwirtschaft Beschäftigte. Kurzum: eine umweltfreundliche, sozial gerechte und damit zukunftsfähige Agrarpolitik. Doch um das zu erreichen muss noch viel passieren. Packen wir’s an!

FÜR EINE LANDWIRTSCHAFT MIT ZUKUNFT SPENDEN

Schweine in der Tierfabrik Graue Realität: Schweine in Megaställen.  (Stefanie Fiebrig / BUND)

Die fehlgeleitete Agrarpolitik der vergangenen Jahrzehnte hat in vielerlei Hinsicht gravierende Folgen. Beispiel Tierhaltung: hier entstanden riesige Ställe mit immer mehr Tieren auf engstem Raum. Schweine, die gar nicht wissen, wie es ist, im Matsch zu wühlen. Diese Mega-Mastanlagen produzieren riesige Güllemengen, benötigen unglaublich viel Futter, insbesondere Soja aus Übersee. Wir produzieren mehr Fleisch als wir im eigenen Land verbrauchen.

Gleichzeitig müssen jedes Jahr Höfe schließen, die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt seit Jahrzehnten. Gegen wenige große Agrar-Konzerne haben kleinere Familien-Betriebe kaum eine Chance. Sie leiden unter den Dumpingpreisen für ihre Produkte.

Und wir überlasten unseren Planeten: Die Klimakrise wird angeheizt, Wälder werden gerodet, um immer mehr Futter zu produzieren, Böden und Grundwasser werden belastet: Die Folgekosten der Landwirtschaft gehen in die Milliarden. Dieses System funktioniert nicht! Zu viele leiden darunter!

JETZT SPENDEN FÜR DIE AGRARWENDE

Dafür macht sich der BUND stark:

Schweine in der Freilandhaltung Artgerecht: Schweine in der Freilandhaltung  (Stefanie Fiebrig / BUND)

Die nächste Regierung muss den Umbau der Landwirtschaft angehen. Wir werden Druck machen mit Online-Petitionen, Aktionen auf der Straße und in vielen, vielen Gesprächen mit Politiker*innen Überzeugungsarbeit leisten.

Wie es gehen kann, zeigte die "Zukunftskommission Landwirtschaft“. Hier saßen erstmals Vertreter*innen aus der Land- und Ernährungswirtschaft sowie dem Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz zusammen. Auch der BUND war dabei. Alte Gräben wurden überwunden und allen war klar: So geht es nicht weiter! Im Abschlussbericht legt die Kommission im Sommer 2021 klare Handlungsempfehlungen an die Politik vor.

Der BUND fordert

  • Geld für Umwelt, nicht für Flächenbesitz: Die Milliarden aus den EU-Subventionen müssen die ökologischen Leistungen der Bäuer*innen honorieren.
  • Bessere, artgerechte Haltungsbedingungen und weniger Tiere auf engem Raum.
  • Faire Preise für gute Produkte: Alle Beschäftigten in der Landwirtschaft sollen gut von ihrer Arbeit leben können. Das stoppt das Höfesterben.
  • Gesunde und umweltfreundliche Ernährung: Wir alle müssen weniger tierische Produkte konsumieren.
  • Weniger Pestizide aufs Feld, Artensterben stoppen! Bis 2030 braucht es eine Mengen-Halbierung bei allen Pestiziden.

Unser Einsatz ist nur mit Ihrer Spende möglich:

Positionspapiere und Studien für eine neue Agrarpolitik erarbeiten, Gespräche mit der Politik initiieren, Flyer und Plakate drucken, Bühne und Lautsprecherwagen für Demonstrationen mieten, Menschen mobilisieren – all das kostet Geld. Und dieses Geld müssen wir mithilfe von privaten  Unterstützer*innen aufbringen, um unabhängig von Wirtschaft und Politik für eine soziale und umweltfreundliche Landwirtschaft einstehen zu können. Vielen Dank, dass Sie uns dabei helfen!

Der BUND: Laut und bunt für eine neue Agrarpolitik!

(zum Vergrößern Bilder anklicken)

Übrigens: Die Stiftung Waren­test empfiehlt den BUND als "beispiel­haft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft