Ihre Spende an die Natur

Während der Corona-Pandemie verlieren wichtige Themen wie der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, die akute Not unserer Wälder oder das Artensterben immer mehr an Aufmerksamkeit. Gerade jetzt braucht der Naturschutz eine starke Stimme und entschlossenes Handeln – durch unseren gemeinsamen Einsatz. Mit aller Kraft wollen wir unsere Arbeit und Projekte daher in den kommenden Monaten vorantreiben. Schaffen können wir es nur mit Ihrer Hilfe!

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Elbelandschaft. Foto: Jens Melle Elbe bei Müggendorf.  (© Jens Melle)

Derzeit ist die Natur ein Ort zum Innehalten und Krafttanken. In Zeiten von Corona wird einmal mehr klar, wie sehr wir Menschen die Natur brauchen. Hier tanken wir Kraft und erholen uns. Zeitgleich führt uns die Corona-Pandemie vor Augen, wie verletzlich unsere Natur ist. SARS CoV-2 ist eine sogenannte Zoonose (wie Tollwut, Pest, Influenza und Ebola), eine Infektionskrankheit, die wahrscheinlich von Wildtieren auf den Menschen übertragen wurde. Am Anfang von SARS CoV-2 stand nach aktuellem Wissensstand ein Wildtiermarkt in China. 

  • Aber das Problem liegt viel tiefer – es geht um unseren Umgang mit der Natur! Wir verändern Lebensräume wie niemals zuvor: Wir „bauen“ sie für unsere Zwecke um und zerstören damit ursprüngliche Gefüge. Viele Arten verkraften dies nicht, müssen sich neue Lebensräume suchen oder sterben im schlimmsten Fall ganz aus. 
  • Die überlebenden Arten „drängen“ sich in den übrig gebliebenen Lebensräumen. Sie können sich meist gut auf Menschen einstellen. Krankheitserreger werden so viel schneller übertragen: Die Gefahren, die von Zoonosen ausgehen, steigen. Der Zusammenhang ist klar: Bringen wir unsere Natur aus dem Gleichgewicht, so bringen wir uns selbst in Gefahr.

Jetzt für die BUND-Naturschutzarbeit 2021 spenden!

Besonders im Bundestagswahljahr wollen wir uns mit Nachdruck für einen verbesserten Artenschutz einsetzen. Es braucht insbesondere für bedrohte Arten und Arten, deren Populationen schrumpfen, bundesweite Aktionsprogramme, mit denen Bund, Länder und Kommunen konkrete und messbare Erfolge erzielen können.

Mit den richtigen politischen Entscheidungen, mit ambitionierten Hilfsprogrammen und Projekten, die Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützen und schaffen, müssen wir auch zukünftigen  Generationen ermöglichen, die gleiche reichhaltige Natur zu erleben wie wir heute. Der Schutz von Feldhamster, Iltis und Igel ist nicht nur Artenschutz, sondern auch eine Frage der Generationengerechtigkeit!

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Ihre Spende wirkt!

Luchs im Schnee; Foto: Jiří Bohdal  (Jiří Bohdal)

Wir helfen dem Luchs: Straßen zerschneiden die Lebensräume der Tiere, immer wieder werden Luchse überfahren. Krankheiten und illegale Tötungen sind nach wie vor eine ernste Bedrohung. Viele Jungtiere erleben ihr zweites Jahr nicht.

Mit Ihrer Unterstützung setzen wir uns für die Luchse ein: Mit Hilfe von Spenden wollen wir im kommenden Jahr ein bedeutsames Luchs-Projekt in Thüringen fortsetzen. Denn: Thüringen ist aufgrund seiner zentralen Lage für die Vernetzung der Luchsbestände in ganz Deutschland von großer Bedeutung.

Elbelandschaft. Foto: Jens Melle Diese Aufnahme entstand nahe Müggendorf. Sie zeigt die Elbe während des Sonnenuntergangs oder kurz danach.  (© Jens Melle)

Wir schaffen neue Lebensräume, zum Beispiel an der Elbe: Artenreiche und naturnahe Auen gibt es kaum noch. Viele Flüsse sind begradigt, natürliche Überflutungsflächen durch hohe Deiche abgeschnitten. Auf der 400 Hektar großen Elbe-Halbinsel „Hohe Garbe“ haben wir alten Auwald gerettet und neue Auenlebensräume geschaffen. Im März strömte die Elbe erstmals wieder in das Gebiet ein. Ein großer Erfolg, und die Arbeiten gehen weiter: Nach der Trockenheit im vergangenen Sommer müssen Bäume nachgepflanzt werden. Zudem werden wir eine Insel in der Elbe wiederherstellen, wie es sie dort zuletzt vor über 100 Jahren gab.
 

Der Gartenschläfer ist der "Zorro" unter den Schlafmäusen. Foto: Jiří Bohdal  (Jiří Bohdal)

Wir forschen für die Artenvielfalt: Wir wollen herausfinden, warum Arten verschwinden, so zum Beispiel der Gartenschläfer. Der Verwandte des Siebenschläfers wird immer seltener, regional stirbt er sogar aus. Auch in diesen Tagen sind viele Freiwillige unterwegs, kontrollieren Nistkästen und Spurtunnel, suchen nach Gartenschläfern in ihren Gärten. Die Daten werden gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet. Auf Grundlage der Ergebnisse können wir dann Schutzmaßnahmen entwickeln.

Impressionen: Gerettete Landschaften

(zum Vergrößern Bilder anklicken)

Mehr Informationen zum Naturschutz beim BUND erhalten Sie hier.

Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft