Wir bieten der Agrarlobby Paroli!

Engste Haltungsbedingungen, Kastration ohne Betäubung, dazu katastrophale Arbeitsbedingungen in Fleischfabriken von Tönnies und Co. – es läuft gründlich etwas schief in der deutschen Nutztierhaltung! Wir verlangen, dass sich endlich etwas ändert. JETZT!


ICH HELFE MIT MEINER SPENDE

Umbau der Nutztierhaltung dringender denn je

Sind Sie dabei an unserer Seite?

Der Fall Tönnies ist nur die Spitze eines riesigen Eisberges. Unser Agrarsystem quält nicht nur Tiere, es beutet auch Menschen aus. Dabei produziert es von allem zu viel und unter katastrophalen Be­dingun­gen: unvorstellbare Tierquälerei in Mega­ställen, zu viel Gülle, zu viel Billigfleisch für den Weltmarkt, zu viel Antibiotika-Einsatz. Fakt ist: Dieses System funktioniert nur auf Kosten von Tier und Umwelt – und auf dem Rücken von unter­be­zahlten Arbeiter*innen in Schlachthöfen.

Aber auch Bäuerinnen und Bauern leiden unter Dumpingpreisen. Sie brauchen nicht nur eine andere EU-Förderpolitik und Wertschätzung ihrer Arbeit, sondern auch deutlich bessere Preise für ihre Produkte! 

Riesige Ställe produzieren riesige Güllemengen. Die Böden werden mit Stickstoff überdüngt, ein Grund für den schlechten Zustand des Grundwassers, aber auch der Seen und Meere.

Riesige Ställe benötigen auch riesige Futtermengen. Die Folge: Für deutsches Billigfleisch importieren wir Soja aus Brasilien und zerstören somit dem Regenwald: Hunderte von Jahren alte Bäume werden abgeholzt, Buschfeuer treiben die Erderhitzung weiter – und das für unseren Hunger auf Fleisch. Damit muss endlich Schluss sein!

JA, ICH SPENDE

Unsere Forderungen an die Politik!

Glückliches Schwein; Foto: © Lilifox - Fotolia.com Der kleinere Viehbestand je Fläche beim Ökolandbau ist gegenüber der konventionellen Landwirtschaft klimafreundlicher.  (Lilifox / Fotolia.com)

Ein Viertel aller Ackerflächen in Deutschland ist von Wind- und Bodenerosion betroffen! Zugleich steigt der Flächenverbrauch weiter: Immer mehr fruchtbare Böden werden verdichtet, degradiert oder zerstört. Überdüngung und Pestizideinsatz in der industriellen Landwirtschaft töten zudem Vögel und Insekten und belasten unsere Gewässer und das Klima. Der BUND kämpft für eine echte Agrarwende hin zu einer ökologischen Landwirtschaft. 

  • Agrarsubventionen von der industriellen auf die ökologische Landwirtschaft umlenken!
  • Flächenverbrauch begrenzen! Bodenschutz per Gesetz!
  • Zehn Prozent der Fläche jedes Agrarbetriebs für den Artenschutz bereitstellen!
  • Darum sind wir auf Spenden angewiesen

    Am 3. Juli 2020 wird der Bundestag das Agrarministerium endlich beauftragen, den bereits von einem Expertengremium verhandelten Fahrplan für den Umbau der Nutztierhaltung umzusetzen. An dieser sogenannten Borchert-Kommission war der BUND als einzige Umweltorganisation beteiligt. Es wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung!

    Doch wir haben schon zu oft erlebt, dass Beschlüsse und Absichtserklärungen verpuffen, dass bestehende Gesetze täglich und millionenfach gebrochen werden. Darum müssen wir weiter Gespräche mit der Politik initiieren, Flyer und Plakate drucken, Bühne und Lautsprecherwagen für Demonstrationen mieten, Menschen mobilisieren - all das kostet Geld.

    Und dieses Geld müssen wir mithilfe von privaten  Unterstützer*innen aufbringen, um unabhängig von Wirtschaft und Politik für die Agrarwende einstehen zu können. Vielen Dank, dass Sie uns dabei helfen!

    Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

    Initiative Transparente Zivilgesellschaft