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So schnurrt es wieder im Wald

Früher lebten Wildkatzen in ganz Europa. Heute zerschneiden Straßen, Siedlungen und riesige Äcker ihren Lebensraum. Aus den Wäldern in Deutschland sind die Tiere fast verschwunden. Letzte Gruppen leben einsam verstreut wie auf Inseln im Meer. Schon mit 5 Euro und 5 Minuten Ihrer Zeit helfen Sie, ihr Überleben zu sichern.

Wildkatzen brauchen ihre Heimat zurück

Junge Wildkatze. Foto: Thomas Stephan Im Schutz grüner Verbindungen zwischen isolierten Waldgebieten kehrt die Wildkatze nach Deutschland zurück.  (T. Stephan)

Seit Urzeiten im Unterholz

In dichten, urwüchsigen Wäldern, wie dem thüringischen Hainich oder dem Bayerischen Wald, sind die Wildkatzen zuhause. Hier leben sie seit Jahrtausenden – lange bevor die gezähmten Hauskatzen nach Europa kamen. Wildkatzen sind Einzelgänger: Jedes Tier braucht sein eigenes, ausreichend großes Revier. Dort zieht es seine Kätzchen auf, geht nachts auf die Jagd und ruht tagsüber in Verstecken, etwa unter Reisighaufen und in hohlen Stämmen.

Ich will die Wildkatzen schützen – ich spende!

Bald nur noch im Rückspiegel

Da Wildkatzen nicht nur selten, sondern auch extrem scheu sind, wissen viele Menschen nicht, dass es sie überhaupt gibt – und dass sie dringend unseren Schutz brauchen. Doch in Deutschland sind sie akut bedroht. 

  • Durch intensive und großflächige Landwirtschaft und schnell wachsende Siedlungen werden die Tiere immer weiter zurückgedrängt. Wildkatzen und andere Waldbewohner haben schlicht zu wenig Platz.
  • Zwar leben in den letzten Rückzugsgebieten vereinzelte Wildkatzengruppen, doch diese sind teilweise sehr klein und äußerst anfällig für Krankheiten. Niemand weiß, wie lange sie noch durchhalten.
  • Eine alltägliche Gefahr ist zudem der Straßentod, den unzählige Tiere jährlich sterben. Häufig trifft es junge Katzen auf der Suche nach dem eigenen Gebiet. Immer wieder passiert es, dass Wildkatzen bei der Jagd mit verwilderten Hauskatzen verwechselt und eiskalt abgeschossen werden. 

Die Folge: Heute steht die Europäische Wildkatze auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. In ganz Europa muss sie daher besonders geschützt werden. Nur das konnte vorerst verhindern, dass sie endgültig ausstirbt – doch es reicht nicht. Erst, wenn Wildkatzen neue Waldgebiete besiedeln und sich bestehende Gruppen wieder kreuzen können, haben sie eine Chance, zu überleben.

Ich mache mich stark und spende!

 

Krallen zeigen für die Wildkatze

Der BUND ist einer der großen Naturschutzverbände Deutschlands und politisch unabhängig. Seit 1975 kämpfen wir täglich für den Erhalt der Natur. Fast genauso lange setzen wir uns auch für die Wildkatze ein. Gemeinsam mit hunderten von Freiwilligen, Bürgerinnen und Bürgern knüpfen wir ihr ein dichtes Rettungsnetz.

  • Wir pflanzen grüne Korridore aus Bäumen und Büschen, die abgetrennte Waldgebiete miteinander verbinden. So können sich Wildkatzen und andere Wildtiere wieder ausbreiten.
  • Wir zeigen Politik und Behörden in Pilotprojekten, wie solche Waldverbünde funktionieren und was sie Tier und Mensch bringen.
  • Wir kämpfen dafür, an geeigneten Standorten Querungshilfen für große Straßen zu bauen, wie Grünbrücken oder Wildtunnel. So senken wir die Zahl der Verkehrstoten.
  • Wir installieren Lockstöcke in Wäldern, an denen wir Haarproben der Katzen sammeln. So erfahren wir mehr über ihre Verbreitung und Wanderungen.
  • Wir lassen die Haarproben analysieren, um Verwandtschaften zu klären und Populationsgrößen zu erfassen.

Die über 2.000 BUND-Gruppen aus ehrenamtlichen Helfern und Artenschutzexperten können Sie ganz einfach unterstützen: Mit Ihrer einmaligen Spende, um notwendige Kosten zu decken, oder mit ihrer regelmäßigen Patenschaft für die Wildkatze.

Ihre Spende: ein überlebenswichtiger Beitrag

  • Mit 25 Euro unterstützen Sie die ehrenamtliche Arbeit an den Lockstöcken.
  • Mit 50 Euro finanzieren Sie einen DNA-Test von Wildkatzenhaaren im Labor.
  • Mit 100 Euro helfen Sie uns, Flächen für Wildkatzenkorridore zu kaufen.

Jetzt für die Wildkatzen spenden!

Weitere Informationen zu unseren Projekten und Forderungen sowie Ansprechpartner für Ihre Fragen finden Sie hier auf unserer Webseite.

Mehr zum Einsatz des BUND für den Schutz der Wildkatze

 

 

Haben Sie Fragen zu Ihrer Spende?

Irina Jacob

Irina Jacob


E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-156

Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Wir verpflichten uns zu Transparenz: Wer für das Gemeinwohl tätig ist, sollte sagen, was die Organisation tut, woher ihre Mittel stammen und wie sie verwendet werden.


Initiative Transparente Zivilgesellschaft

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