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Es schnurrt wieder im Wald!

Die Chance ist einmalig! In Niedersachsen wollen wir einen besonders langen Schutzkorridor für die Wildkatze bepflanzen. Die Fläche liegt zwischen Asse und Elm bei Wolfen­büttel. Der Weg zwischen den beiden Wald­ge­bieten bietet den scheuen Katzen bis­her noch nicht genug Deckung. Straßen und mono­tone Acker­flächen prägen das Bild.

Die Fläche ist über einen Kilo­meter lang und 13 Meter breit. Rund 5.000 Büsche und 60 Bäume müssen in die Erde ge­bracht werden! Dafür brauchen wir Ihre Spende.

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Ihre Spende wirkt!

  • 35 Euro helfen uns beim Kauf von rund 20 heimischen Büschen wie Schwarzdorn, Pfaffenhütchen oder Haselnuss
  • Mit einer Spende von 60 Euro können wir rund ein Dutzend Bäume mit Schutz­hülle er­werben. Die jungen Bäumchen müssen un­be­dingt vor Ver­biss ge­schützt werden. Sonst war alle Mühe um­sonst. 

Jeder Euro hilft uns, die zu­sätz­lichen Kosten für den Trans­port und die pro­fessio­nelle Be­wässerung auf­zu­bringen. Die Pflanzen müssen gut an­wachsen. Erst wenn sie dicht genug stehen, bieten sie der Wild­katze aus­reichend Schutz.

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Heute und morgen – Helfen Sie uns dabei?

Wildkatzenkorridor illustriert heute und morgen So sehen die Flächen heute noch aus (links, Teilfläche). Nach der Pflanzung (rechts) kann die Wildkatze den Weg nutzen. (zum Vergrößern klicken).  (BUND)

Noch bietet das Gebiet einen eher tristen Anblick. Viel zu wenig Deckung bieten die Ackerflächen. Doch nach unserer Pflanzung werden sich Wildkatze und andere Arten hier sicher fühlen. So schaffen die Tiere die Wanderung zwischen Asse und Elm. Ein wichtiger Schritt für den weiteren Weg in den Norden.

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Der Korridor: Eine wichtige Vernetzung auf dem Weg in die Lüneburger Heide

Wildkatzenwege Niedersachsen Wildkatzenweg mit geplanter Vernetzung: rote Markierung (Zum Vergrößern bitte klicken).  (© GeoBasis-DE / BKG 2013)

Der geplante Korridor ist ein wichtiger Trittstein für die Wanderung der Tiere vom Wildkatzenlebensraum Harz in die Lüneburger Heide und die Wälder im nördlichen Sachsen-Anhalt, wo bisher nur wenige Wildkatzen leben. Insgesamt soll in den nächsten Jahren ein rund 9 Kilometer langer Streifen bepflanzt werden. Los geht es im Herbst mit der Bepflanzung eines über einen Kilometer langen Korridors. Dabei werden in fünf Reihen heimische Hecken und Bäume bepflanzt. Die Pflege der Fläche in den nächsten Jahren ist gesichert. Diese Korridor-Maßnahme wurde von der BUND Kreisgruppe Wolfenbüttel initiiert.

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Hintergrund-Information Wildkatze

Wildkatze beobachtet. Foto: Thomas Stephan / BUND

Wildkatzen waren vor 100 Jahren in Deutschland fast ausgerottet, wenige Tiere überlebten unter anderem in der Eifel, im hessischen Bergland und im thüringischen Hainich. Von dort aus erobern sich die Tiere langsam ihre alten Lebensräume zurück. Heute kommt die Wildkatze wieder in weiten Teilen Mittel-, Südwest und Süddeutschlands vor. In ganz Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gibt es dagegen auch heute noch keine Wildkatzennachweise. Wildkatzen sind keine verwilderten Hauskatzen, sondern Wildtiere und echte Ureinwohner Europas. Deutschland trägt laut Bundesamt für Naturschutz eine besondere Verantwortung für den Schutz der Wildkatze, da Deutschland im Zentrum ihres Verbreitungsgebietes liegt– sie gehört damit zu den sogenannten "Verantwortungsarten".

Um sie zu schützen, knüpft der BUND seit 2004 sehr erfolgreich an einem Rettungsnetz für die Wildkatze. In Pilotprojekten zeigt er, wie ein Waldverbund funktioniert und dass davon neben der Wildkatze auch andere Arten profitieren. Planerische Grundlage für die Entwicklung von Wildkatzenkorridoren ist der Wildkatzenwegeplan. In mittlerweile schon 25 Projektregionen hat der BUND Wildkatzenkorridore entwickelt. Die Erfolge dieser Arbeit brachte ein groß angelegtes Monitoring zu Tage: Die Wildkatze ist wieder auf dem Vormarsch. Dies zeigt die aktuelle Verbreitungskarte.

Ihre Ansprechpartnerin

Silvia Bender

Silvia Bender

Abteilungsleiterin Biodiversität
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Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft