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Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft – Buchvorstellung

Vortrag | Ressourcen & Technik, Suffizienz, Nachhaltigkeit

Buchvorstellung und Diskussion 

Die hohen Ressourcenverbräuche und Emissionen unserer Wirtschaft sprengen die planetaren Grenzen, sie bringen die Ökosysteme an den Rand des Zusammenbruchs. Trotzdem halten viele in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am Ziel fest, die Wirtschaftsleistung weiter zu steigern. Ein wesentlicher Grund dafür ist: Wirtschaftswachstum soll ausreichend Arbeitsplätze erhalten und neue entstehen lassen.

Das Buch "Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft" geht einen anderen Weg. Die These ist: Wenn wir uns aus der Fixierung auf Wirtschaftswachstum und Erwerbsarbeitsplätze lösen wollen, brauchen wir einen Umbau des Erwerbsarbeitssystems sowie des Systems der sozialen Sicherung. Die Verknüpfung dieser beiden Systeme muss verringert werden. Erwerbsarbeit darf nicht weiter ein so großes Gewicht als zentrale Basis für Steuereinnahmen, Sozialsicherung sowie Existenzsicherung haben.

Zugleich brauchen wir ein breiteres Verständnis von Arbeit, das neben der Erwerbsarbeit auch Sorgearbeit, Selbstversorgung, Freiwilligenarbeit und andere Formen der Nicht-Erwerbsarbeit einschließt, und wir brauchen Strukturen, die es ermöglichen, der Arbeit in ihren verschiedenen Formen nachzugehen.

Das Buch "Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft" erscheint im Oktober im Metropolis Verlag. Druckfrisch von der Frankfurter Buchmesse werden seine wichtigsten Thesen an diesem Abend in Berlin diskutiert. Die Herausgeberinnen, Angelika Zahrnt und Irmi Seidl, sowie einige Autor/innen stellen das Buch vor. Daniela Kolbe ordnet es in politische Diskussionen ein.

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Termindetails

Startdatum:

28. Oktober 2019

Enddatum:

28. Oktober 2019

Uhrzeit:

19 - 21 Uhr

Ort:

Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin Schumannstr. 8 10117 Berlin

Bundesland:

Berlin

Veranstalter:

Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin

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