Online-Debatte: Weniger Pestizide in der Landwirtschaft

Sonstiges | Landwirtschaft, Massentierhaltung, Lebensräume, Umweltgifte

In der konventionellen Landwirtschaft werden chemisch-synthetische Pestizide eingesetzt, um Beikräuter, Schadinsekten und Pilzkrankheiten zu bekämpfen. Doch leider greifen die Pestizide auch in das Ökosystem ein.

Die Auswirkungen sind gravierend: Insektensterben, verunreinigtes Wasser, abnehmende Bodenfruchtbarkeit, Artensterben und sogar Gefahren für die menschliche Gesundheit sind Folgen, die mit hohen Aufwandsmengen und der hohen Toxizität verbunden sein können.

Hinzu können wirtschaftliche Einbußen bei Ökohöfen kommen, wenn diese von Abdrift und Kontaminationen betroffen sind. Dabei geht es auch mit weniger, wenn Landwirt*innen dabei unterstützt werden, anders zu wirtschaften. Gemeinsam diskutieren wir Wege zu einer pestizidreduzierten Landwirtschaft.

Die EU hat sich mit der "Farm to Fork"-Strategie ambitionierte Ziele gesetzt, um Lebensmittel möglichst fair, gesund und umweltschonend herzustellen. Unter anderem soll der Einsatz chemischer Pestizide bis 2030 um 50 Prozent verringert werden. Dennoch ist der Pestizideinsatz in Deutschland mit rund 30.000 Tonnen reinem Wirkstoff seit Jahren nahezu unverändert – mit verheerenden Auswirkungen auf die Biodiversität. Doch um das Artensterben zu stoppen und die Landwirtschaft bei der Transformation zu begleiten, muss die neue Bundesregierung eine ambitionierte Pestizidreduktionsstrategie vorlegen.

Der BUND fordert eine Pestizid-Reduktion um mindestens 50 Prozent bis 2030. Notwendig ist ein Verbot von besonders gefährlichen Pestiziden. Langfristig fordert der BUND den kompletten Ausstieg aus dem Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide.

Wie das konkret umgesetzt werden kann, diskutieren wir mit den Fachpolitiker*innen:

  • Susanne Mittag, MdB (SPD), angefragt
  • Hermann Färber, MdB (CDU), angefragt
  • Harald Ebner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ina Latendorf, MdB (Die Linke), angefragt
  • Impuls: Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender

Mehr Informationen

  • Die Veranstaltung findet online über Zoom statt. Bitte melden Sie sich hier an.
  • Ihre Fragen können Sie über ein Frage-Antwort-Werkzeug ("Q&A") in die Debatte einbringen. Die Veranstaltung soll aufgezeichnet werden. Allen Anmelder*innen schicken wir nach der Veranstaltung einen Link zum Mitschnitt zu.
  • Ansprechperson: Bei Fragen vorab wenden Sie sich gern an Michaela Daberger unter agrar(at)bund.net

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Termindetails

Startdatum:

08. Dezember 2021

Enddatum:

08. Dezember 2021

Uhrzeit:

18.30 bis 20 Uhr

Ort:

Online via Zoom-Konferenz

Bundesland:

Bundesweit

Veranstalter:

BUND

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