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Klimawandel, Landwirtschaft und das Menschenrecht auf Nahrung – Fortbildung für Multiplikator*innen

Seminar | Klimawandel, Landwirtschaft

Der Klimawandel bedroht in vielen Regionen der Welt die Landwirtschaft. Ernteausfälle aufgrund von Dürren oder Unwettern nehmen zu. Die Völkergemeinschaft hat Klimaschutz deswegen in die globalen Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung aufgenommen. Gleichzeitig ist die industrielle Landwirtschaft für 24 Prozent der weltweiten Treibhausgasausstöße verantwortlich und trägt somit entscheidend zum Klimawandel bei. Zusätzlich wird die Landwirtschaft von einigen Akteuren auch als Teil der Lösung für den Klimawandel betrachtet. Agrarprodukte sollen fossile Energieträger ersetzen, zum Beispiel als Treibstoffe für Autos. Staatliche Förderungen und internationale Instrumente zum Klimaschutz bieten Anreize, große Agrarflächen für diese Zwecke zu nutzen. Während Klimaschutz für die Verwirklichung vieler Menschenrechte unerlässlich ist, führen konkrete Klimaschutzmaßnahmen jedoch immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen, auch durch Agrarprojekte.

Was sind die Ursachen für diese widersprüchlich erscheinenden Zusammenhänge zwischen Klimaschutz, Landwirtschaft und Menschenrechten? Wie können Menschenrechtsverletzungen im Klimaschutz vorgebeugt und verhindert werden? Beispielhaft am Menschenrecht auf Nahrung werden diese Fragen im Seminarverlauf erörtert und aus menschenrechtlicher Perspektive diskutiert.

Mehr Informationen

Ausgefülltes Anmeldeformular und ein kurzes Motivationsschreiben bis zum 15.2. an: FIAN Deutschland, Gertrud Falk, Briedeler Str. 13, 50969 Köln, g.falk(at)fian.de, Tel. (02 21) 47 44 91-15

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Termindetails

Startdatum:

16. März 2018

Enddatum:

18. März 2018

Ort:

Jugendherberge Mannheim

Bundesland:

Baden-Württemberg

Veranstalter:

FIAN Deutschland

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