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Freie Fahrt für Freiwillige – Zentralstellen unterstützen Forderung der Freiwilligen anlässlich des heutigen Deutschen Engagement-Tags

05. Dezember 2017 | BUND, Mobilität

Gemeinsame Pressemitteilung von ASC Göttingen von 1846, Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee", ASB Deutschland, AWO, BDKJ, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Caritasverband, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband, Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Deutsche Sportjugend (dsj), Ev. Freiwilligendienste, Förderverein Ökologische Freiwilligendienste, Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit (IB), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Förderverein Ökologische Freiwilligendienste (FÖF), Tafel Deutschland

Berlin: #freiefahrtfuerfreiwillige – die verbandlichen Zentralstellen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und für den Bundesfreiwilligen Dienst (BFD) unterstützen die Forderung von Freiwilligen nach kostenfreien oder kostengünstigen ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen* in Deutschland in ihrem jeweiligen Bundesland. Rund 100.000 Freiwillige* in ganz Deutschland engagieren sich pro Jahr im FSJ, FÖJ oder im BFD. Sie nehmen dabei Wege zur Einsatzstelle in Kauf, für die sie auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Busse und Bahnen sind die Verkehrsmittel Nr. 1 für viele Freiwillige*.

Am 05.12. werden Freiwillige mit der Kampagne #freiefahrtfuerfreiwillige in den Sozialen Medien auf sich und ihre Forderungen aufmerksam machen. Dominik Evcimen, Bundessprecher der Freiwilligen* im Bundesfreiwilligendienst 2016/17, weiß, wie groß der Unmut auf Seiten der Freiwilligen* bei teuren Nahverkehrstickets ist. Er hat daher die Aktion initiiert. "Es geht uns hierbei um Gerechtigkeit und Anerkennung unseres Engagements. Freiwilliges Engagement sollte gewürdigt werden und nicht noch durch Hürden wie teure Ticketpreise bei der Anreise zum Freiwilligendienst behindert werden", erklärt Evcimen.

Busse und Bahnen sollten so günstig wie möglich für die Freiwilligen nutzbar sein. Das ist längst nicht überall der Fall. Deshalb unterstützen die Zentralstellen die Forderung, denn:

  • Freiwillige* müssen ihre Dienststelle erreichen,
  • Freiwillige* sollen sich einfach und schnell mit Gleichgesinnten* treffen können,
  • Freiwillige* sollen ohne großen finanziellen Aufwand ihre Region erkunden können,
  • Freiwilliges Engagement erhält so mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit.

"Freiwillige leisten für die Gesellschaft Unverzichtbares. Um viele Gemeinwohlinteressen, auch im Umwelt- und Naturschutz, wäre es ohne das Engagement von Ehrenamtlichen deutlich schlechter bestellt. Ehrenamtliche Arbeit verdient hohe Anerkennung und sollte staatlicherseits optimal unterstützt werden. Ein kostenloses Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr wäre für Freiwillige ein Zeichen von Wertschätzung und zugleich eine sinnvolle Förderung von umweltverträglicher Mobilität", sagte Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND.

Der BUND ist Zentralstelle für den Bundesfreiwilligendienst im Umwelt- und Naturschutz. Der Bundesfreiwilligendienst ermöglicht Menschen in Deutschland Bildungs- und Orientierungszeit und stellt eine wirksame Form gesellschaftlichen Engagements dar. Die Freiwilligendienste sind wichtige Bildungsjahre und Orientierungszeiten und eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland.

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