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Aufbruch für den Klimaschutz – Kohleausstieg jetzt

18. November 2018 | BUND, Kohle, Klimawandel, Energiewende

Bad Hersfeld. Der Klimaschutz wurde von der Bundesregierung viel zu lange aufgeschoben. In einem einstimmig auf der Bundesdelegiertenversammlung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beschlossenen Antrag "Aufbruch für den Klimaschutz – Kohleausstieg jetzt" fordern die Delegierten des Verbands die Bundesregierung auf, das zu ändern.

In dem Antrag fordert der BUND das schnellstmögliche Erreichen des Klimaziels 2020, den Kohleausstieg im Einklang mit den Pariser Klimazielen, einen sozial gerechten Übergang für die Beschäftigten der Kohleindustrie und eine langfristige Unterstützung des Strukturwandels in den Kohleregionen. Weiterhin fordert der Umweltverband den Erhalt des heutigen Gebiets des Hambacher Waldes sowie der von der Abbaggerung bedrohten Dörfer in Ost- und Westdeutschland.

"Die lange Dürre dieses Jahr, die Unwetter in Italien und die verheerenden Waldbrände in Kalifornien zeigen ganz klar, dass die Klimakrise Realität ist. Die bisherige Untätigkeit der Bundesregierung, die Klimakrise ernsthaft zu bekämpfen, ist ein Skandal. Die Regierung Merkel muss dafür sorgen, dass das Pariser Abkommen eingehalten wird – das erfordert den Kohleausstieg noch vor 2030. Dies ist deshalb notwendig, da die Kohle-Emissionen maßgeblich zur Erderhitzung beitragen und mit den erneuerbaren Energien bereits die Alternativen im Stromsektor vorhanden sind. Weil für den BUND ökologische und soziale Gerechtigkeit zusammengehören, muss der Kohleausstieg mit einem nachhaltigen Strukturwandel und mit einer sozialverträglichen Lösung für die Beschäftigten einhergehen", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

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