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Zum Tag des Ehrenamts: BUND unterstützt Forderung nach #FreieFahrtFuerFreiwillige

04. Dezember 2018 | BUND, Mobilität

Berlin: Anlässlich des morgigen Tags des Ehrenamts bekräftigt der BUND gemeinsam mit den verbandlichen Zentralstellen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) die Forderung nach kostenfreien oder zumindest kostengünstigeren ÖNPV-Tickets für alle Freiwilligen in ihrem jeweiligen Bundesland. Für die rund 100.000 Freiwilligen in Deutschland ist der öffentliche Nahverkehr das wichtigste Verkehrsmittel auf den Wegen in ihre Einsatzstellen.

Am 5.12. werden deutschlandweit Freiwillige unter dem Hashtag #freiefahrtfuerfreiwillige in den sozialen Netzwerken erneut auf ihre Forderungen aufmerksam machen. "Die Freiwilligendienste sind unverzichtbar und stellen eine wirksame Form des  gesellschaftlichen Engagements dar. Jeden Tag spenden Menschen in Deutschland ihre Zeit und ihr Engagement für das Gemeinwohl – und das freiwillig. Dieses freiwillige Engagement verdient mehr gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung", so Olaf Bandt, Geschäftsführer in Politik und Kommunikation beim BUND.

2017 fand die Aktion zum ersten Mal statt. Damals hatten hunderte Fotos, Kommentare und Videos von Freiwilligen und den Trägern der Freiwilligendienste das Augenmerk auf das Engagement der Freiwilligen gelenkt und damit den Weg zu mehr Anerkennung bereitet. "Die Bezuschussung einer ÖPNV-Fahrkarte, die von Familienministerin Franziska Giffey in ihrem neuen Konzept für ein Jugendfreiwilligenjahr angekündigt wurde, ist ein guter Anfang", betont Bandt. "Das Ziel sollte aber ein kostenfreies oder deutlich kostengünstigeres ÖPNV-Ticket für unsere engagierten Freiwilligen sein. Das wäre ein Zeichen der Wertschätzung und ein Beitrag zu klimaverträglicher Mobilität. Deshalb ist es wichtig, der Forderung in diesem Jahr erneut Nachdruck zu verleihen", so Bandt weiter. Der BUND kritisiert, dass in dem vorgestellten Konzept nicht genau definiert ist, wann die Bezuschussung des ÖPNV-Tickets kommen wird. Gleiches gilt auch für das angekündigte Freiwilligengeld für unter 27-jährige Freiwillige. "Im Grundsatz begrüßen wir beide Schritte, jedoch müssen sie bereits in 2019 umgesetzt werden", sagt Bandt.

Hintergrund:

Busse und Bahnen sollten so günstig wie möglich für die Freiwilligen nutzbar sein. Das ist längst nicht überall der Fall. Deshalb unterstützen die Zentralstellen wie der BUND die Forderung der Freiwilligen, denn Freiwillige müssen ihre Dienststelle erreichen, sich einfach und schnell mit Gleichgesinnten treffen können, sollen ohne großen finanziellen Aufwand ihre Region erkunden können und freiwilliges Engagement erhält so mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit.

Der BUND ist Zentralstelle für den Bundesfreiwilligendienst im Umwelt- und Naturschutz. Die Freiwilligendienste sind wichtige Bildungsjahre und Orientierungszeiten und eine besondere Form des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland.

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