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23.1.: Kleidung, Möbel, Baustoffe, Plastik: Ungebremste Produktion und Konsum von Stoffen gefährden unseren Planeten – BUND stellt Grundsatzpapier zur globalen Stoffpolitik vor

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Neben der Klimakrise und dem zunehmenden Artensterben hat auch unser verschwenderischer Umgang mit Rohstoffen, Chemikalien und den daraus hergestellten Produkten globale Auswirkungen. Alle drei Krisen – Klimakrise, Artenkrise, stoffpolitische Krise – hängen eng miteinander zusammen und müssen in einem gemeinsamen, globalen Transformationsprozess gelöst werden. 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat in den letzten Wochen und Monaten ein Papier erarbeitet, dass diese grundsätzliche, aber bisher weitgehend unbeachtete stoffpolitische Krise verdeutlicht und Forderungen zur Lösung an Politik und Wirtschaft formuliert. Das Papier "Herausforderungen für eine nachhaltige Stoffpolitik" analysiert die globalen Auswirkungen von durch Menschen in die Umwelt eingetragenen Stoffen. 

So hat sich der Rohstoffverbrauch seit den 1970er-Jahren verdoppelt, für die kommenden 20 bis 30 Jahre wird eine erneute Verdoppelung prognostiziert, auch der Plastikkonsum steigt ständig an. Stoffe, die sich in der Umwelt nicht mehr abbauen, stellen ein Problem für künftige Generationen dar. Und gerade Deutschland kommt eine zentrale Rolle zu: Als einer der weltweit größten Standorte für Chemie-, Plastik- und Verbrauchsgüterproduktion muss die Bundesregierung mehr tun als bisher. Nur mit einer gemeinsamen, internationalen Strategie, die sich an Vorsorge und Nachhaltigkeit ausrichtet, wird es möglich sein, die Belastung für Mensch und Umwelt zu minimieren.

Datum/Zeit:
23.1.2020, 11 Uhr

Ort:
Albrechtshof
Albrechtstraße 8
10117 Berlin
Raum: Theodor Fliedner

mit:
Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender
Uwe Schneidewind, Sprecher BUND-Arbeitskreis Umweltchemikalien/Toxikologie und Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie
Klaus Steinhäuser, stv. Sprecher BUND-Arbeitskreis Umweltchemikalien/Toxikologie

Mehr Informationen

  • Anmeldung unter presse(at)bund.net
  • Eine Kurz- und Langfassung des BUND-Positionspapiers stehen Ihnen am 23.1.2020 ab 11 Uhr zur Verfügung.
  • BUND-Pressestelle (Sigrid Wolff / Daniel Jahn / Judith Freund / Heye Jensen), Tel.: (030) 2 75 86-425/-531/-497/-464, presse(at)bund.net

Pressesprecher

Daniel Jahn


E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-531

Pressesprecherin

Sigrid Wolff


E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-425

Pressereferentin

Judith Freund


E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-497

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