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Klimaschutz statt Kohleschmutz!

Dem Klimaschutz in Deutschland galten zu oft wohlmeinende Worte und zu selten wirksame Taten. Alle Prognosen zum Klimaziel 2020 verdeutlichten, dass Deutschland sein Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent zu vermindern, krachend verfehlt, sollte das Ziel aufgegeben werden. Der BUND macht mit seinen Verbündeten mächtig Druck, damit das nicht passiert!

Wir geben das Klimaziel 2020 nicht auf ...

So viel ist klar: Das Klimaziel 2020 kann nur noch erreicht werden, wenn rasch viele alte Kohlekraft­werke abgeschaltet oder insgesamt ausreichend gedrosselt werden. Ohne den Kohleaus­stieg sind alle Klimaziele Makulatur. Deshalb war die Kohle einer unserer Schwerpunkte im Wahljahr 2017. In zahlreichen Gesprächen mit Politiker*innen, mit intensiver Pressearbeit und öffentlichkeitswirksamen Protesten verdeutlichten wir die Notwendigkeit eines Ausstiegs. Gemeinsam mit über 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen forderten wir per "Sofortprogramm für den Klimaschutz 2018-2020" die kurzfristige Abschaltung von Kohlekraftwerken und weitere klimapolitisch wirksame Maßnahmen.

... und finden breite Unterstützung

Schon im Frühjahr nutzten wir eine europäische Entscheidung über schärfere Schadstoffgrenz­werte für Kraftwerke, um auf giftige Abgase von Kohlemeilern wie Stickoxid und Quecksilber hinzuweisen – und für den Ausstieg zu trommeln. Eine gemeinsame Online-Aktion mit WeMove für höhere Standards unterstützten 120.000 Menschen. Am Ende waren wir erfolgreich, trotz Braunkohle-Lobby: Ab 2021 greifen strengere Standards, die vor allem den Braunkohlemeilern Probleme bereiten werden!

Im August zogen wir mit 3.000 Menschen eine symbolische "rote Linie" zwischen Europas größtem Braunkohletagebau Hambach und dem vom Tagebau bedrohten Hambacher Wald. Seit vielen Jahren kämpft der BUND gegen den Braunkohlentagebau Hambach und für den Erhalt des Hambacher Waldes mit seinen vielen seltenen Tierarten. Da dem BUND seit Juni 2017 ein erweitertes Klagerecht zusteht, haben wir dazu im August mit einem Eilantrag einen Rodungsstopp beantragt. Dem wurde in Teilen statt gegeben. Gleichwohl hat der BUND gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln Beschwerde beim OVG Münster eingelegt. Auch mit einem Antrag auf Erlass einer Zwischenverfügung hatte der BUND Erfolg. Seit dem 28.11.2017, 18 Uhr, darf RWE nicht mehr roden. Inzwischen haben die Beteiligten eine Erledigungserklärung abgegeben, womit sich der BUND im Eilverfahren voll durchgesetzt hat.

Zur UN-Klimakonferenz in Bonn verliehen 25.000 Menschen unserer Forderung "Klima schützen – Kohle stoppen" Nachdruck. Die Teilnehmer*innen aus allen Teilen Deutschlands und der ganzen Welt zeichneten ein beeindruckendes Bild der internationalen Klimabewegung. Auch wenn die Demonstrationen in Nordrhein-Westfalen Höhepunkte unseres Protestjahres markierten, waren wir auch im politischen Berlin präsent. Etwa zum Ende der "Jamaika"-Sondierungen. Als der Einstieg in den Kohleausstieg auf dem Spiel stand, mobilisierten wir mit unseren Partnern kurzfristig 700 Menschen für eine "rote Linie".

RWE stoppen – Zwangsenteignung verhindern!

Das Land NRW hat ein Grundstück des BUND zugunsten der RWE AG zwangsenteignet. Unser Grund­­stück soll dem Braunkoh­letagebau Ham­bach weichen. Wir müssen jetzt mit allen Mitteln handeln. Im Zweifel gehen wir bis vor das Bundesver­­fas­sungsge­richt! Nun brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung, um zur Not den Weg durch alle gerichtlichen Instanzen gegen den Kohlemulti RWE gehen zu können!

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