Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

hackAIR – Bürger*innen messen Feinstaub

Luftverschmutzung ist eines der größten Umweltprobleme in Europa. Feinstaub ist der Luftschadstoff mit den größten Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Bereits geringe Konzentrationen sind gesundheitsschädigend. Der BUND ist Pilotpartner des Projekts hackAIR. Das Ziel: Daten zur Feinstaubbelastung gewinnen, diese öffentlich zugänglich machen und sich für eine Zukunft mit sauberer Luft einsetzen.

Was ist hackAIR?

HackAIR ist ein Forschungsprojekt, bei dem Instrumente entwickelt werden, mit denen Bürger*innen Feinstaubdaten sammeln können. Die Daten fließen in eine anschauliche Datenbank ein und werden so allen zugänglich gemacht. Los geht's Anfang 2018.

Ziel des Projektes ist es, auf diese Weise ein immer feiner werdendes Netzwerk an Feinstaubdaten zu schaffen. Gleichzeitig werden die in dem Projekt entwickelten Messinstrumente und die Datenbank getestet und so weiterentwickelt. Je mehr Daten es gibt, desto mehr Anhaltspunkte haben wir, um Einfluss zu nehmen für eine Zukunft mit sauberer Luft.

BUND-Newsletter abonnieren!

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich zur Kenntnis genommen.

So können Sie mitmachen

Wie können Daten über die Feinstaubbelastung gesammelt werden? Grafik: hackAIR Es gibt mehrere Möglichkeiten wie Sie Daten sammeln können.
  1. Mit dem Smartphone Bilder vom Himmel aufnehmen. Die hackAIR-App analysiert die Bilder und kann Rückschlüsse auf die aktuelle Feinstaubbelastung ziehen.
  2. Mit Feinstaub-Sensoren auf dem eigenen Balkon, auf der Terrasse oder unterwegs selber Feinstaub messen.
  3. Mit einem selbst gebastelten Tetra Pak-Sensor Feinstaub sammeln und auswerten.

Die von Ihnen erhobenen Daten werden in der Datenbank gespeichert und sind offen für alle. Das Besondere ist: Diese Daten werden zusammen mit den von Bund und Ländern erhobenen Messdaten sowie anderen öffentlich verfügbaren Messungen dargestellt. So entsteht ein immer dichteres Datennetz, das aktuelle Informationen zur Feinstaubbelastung vor Ort bereitstellt.

Sie haben Fragen zu hackAIR?

Arne Fellermann

Arne Fellermann

BUND-Verkehrsexperte
E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-484

Vorschau der hackAIR-Datenbank

Hackair: Eine Plattform für Feinstaubdaten Die von Ihnen erhobenen Daten werden zusammen mit den offiziell erhobenen Messdaten sowie anderen öffentlich verfügbaren Messungen übersichtlich auf einer Karte dargestellt.

Der BUND und Mobilfunk

Wir sind im­mer häu­fi­ger und stär­ker dem Ein­fluss elek­­tro­­­magne­tischer Strah­lung der mo­bi­len Kom­muni­ka­tions­­tech­no­lo­gien aus­ge­setzt. Um ge­sund­heit­liche Fol­gen und Ri­si­ken zu begrenzen, emp­feh­len wir: Deaktivieren Sie mobile Inter­net- und Da­­ten­ver­­bin­dun­gen, wenn sie nicht gebraucht werden und tra­gen Sie ein­ge­schalte­te Han­dys nicht dicht am Kör­per. Mehr...

Werden Sie aktiv

Alle Beiträge auf- oder zuklappen
Sammeln Sie Daten mit der Smartphone App!

Ab Dezember können Sie sich die hackAIR-App herunterladen. Machen Sie Fotos vom Himmel. Die App analysiert die Bilder und kann Rückschlüsse auf die Feinstaubbelastung ziehen. Diese werden in der Datenbank gespeichert. So sind sie für alle zugänglich.

Sammeln Sie Daten mit einem Feinstaub-Sensor!

Ab Februar 2018 können Sie sich hier einen Feinstaub-Sensor gegen einen Eigenanteil bestellen. Die Sensoren können stationär zuhause oder mobil von unterwegs aus eingesetzt werden. Eine Gebrauchsanweisung mit allen Infos bekommen Sie natürlich auch. Auch diese Daten vervollständigen die hackAIR-Datenbank.

Setzen Sie sich für bessere Luft ein!

Nutzen Sie die erhobenen Daten für Ihre Arbeit vor Ort. Je mehr Daten es gibt, desto mehr Anhaltspunkte haben wir und um so mehr können wir Einfluss nehmen und uns für eine Zukunft mit sauberer Luft einsetzen.

  • Vernetzen für saubere Luft: Wir organisieren mit Ihnen gemeinsam einen Workshop zum Thema Luftreinhaltung und Feinstaub. Dort können wir zusammen die Luftqualität messen, uns über die Ergebnisse austauschen und das Thema saubere Luft näher betrachten.
  • Einsatz für nachhaltige Mobilität: Dokumentieren Sie die Feinstaubbelastung und zeigen Sie, welche Auswirkungen der Verkehr auf unsere Luftqualität hat. Schaffen Sie Argumente für den Ausbau des Radverkehrs, für saubere Busse, weniger Autoverkehr, Tempo 30-Zonen etc..
  • Einsatz gegen "Feinstaub-Hotspots": Ob Kohlekraftwerk, Flughafen oder Megastallanlage. Es gibt viele Orte, an denen die Feinstaubbelastung sehr hoch ist.

Mit Beginn der hackAIR-Messungen im neuen Jahr stellen wir für Sie Leitfäden und Materialien zur Verfügung.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Haben Sie vor Projektstart Anfang 2018 Fragen zu hackAIR? Dann schreiben Sie uns!

Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 Dieses Projekt wird gefördert durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarungsnr. 688363 bis Dezember 2018.

BUND-Bestellkorb