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hackAIR – Bürger*innen messen Feinstaub

Luftverschmutzung ist eines der größten Umweltprobleme in Europa. Feinstaub ist der Luftschadstoff mit den größten Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Bereits geringe Konzentrationen sind gesundheitsschädigend. Der BUND ist Pilotpartner des Projekts hackAIR. Das Ziel: Daten zur Feinstaubbelastung gewinnen, diese öffentlich zugänglich machen und sich für eine Zukunft mit sauberer Luft einsetzen.

Was ist hackAIR?

Wie können Daten über die Feinstaubbelastung gesammelt werden? Grafik: hackAIR

HackAIR ist ein Forschungsprojekt, bei dem Instrumente entwickelt werden, mit denen Bürger*innen Feinstaubdaten sammeln können. Die Daten fließen in die hackAIR-Datenbank ein und werden so allen zugänglich gemacht.

Ziel des Projektes ist es, auf diese Weise ein immer feiner werdendes Netzwerk an Feinstaubdaten zu schaffen. Gleichzeitig werden die in dem Projekt entwickelten Messinstrumente und die Datenbank getestet, erforscht und weiterentwickelt. Je mehr Daten es gibt, desto mehr Anhaltspunkte haben wir, um Einfluss zu nehmen für eine Zukunft mit sauberer Luft.

Feinstaub messen

Jetzt mitmachen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Daten sammeln und aktiv werden können

Alle Beiträge auf- oder zuklappen
Laden Sie sich die hackAir Smartphone App für iOS oder Android herunter

Die App analysiert Ihre vom Himmel fotografierten Bilder und zieht Rückschlüsse auf die Feinstaubbelastung. Diese werden in der Datenbank gespeichert, so dass alle von Ihren gesammelten Daten profitieren.

Bauen Sie sich Ihre eigene Feinstaubmessstation

Bauen Sie sich Ihre eigene Feinstaubmessstation zu Hause auf. Bestellen Sie unser hackAir-Aktionspaket (inkl. Feinstaub-Sensor) gegen einen Eigenanteil (solange der Vorrat reicht). Mit dabei: alle Anleitungen, Infos und Stromzufuhr (optional). Auch diese Daten vervollständigen die hackAIR-Datenbank.

Nutzen Sie Datenbank und App, um sich über die Luftqualität zu informieren

Alle Daten, die Sie und andere Aktive sammeln, werden in der hackAIR-Datenbank zusammengeführt und sind für alle offen zugänglich. Sie werden dort mit Daten aus anderen Quellen ergänzt, so dass ein immer feineres Netzwerk aus Feinstaubdaten entsteht.

Nutzen Sie die Daten für Ihre Arbeit vor Ort

Ihre Daten können Sie von der hackAIR-Datenbank herunterladen und für Ihre Arbeit verwenden. Je mehr Daten es gibt, desto besser.

  • Vernetzen für saubere Luft: Wir organisieren mit Ihnen gemeinsam einen Workshop zum Thema Luftreinhaltung und Feinstaub. Dort können wir zusammen die Luftqualität messen, uns über die Ergebnisse austauschen und das Thema saubere Luft näher betrachten. 
  • Einsatz für nachhaltige Mobilität: Dokumentieren Sie die Feinstaubbelastung und zeigen Sie, welche Auswirkungen der Verkehr auf unsere Luftqualität hat. Schaffen Sie Argumente für den Ausbau des Radverkehrs, für saubere Busse, weniger Autoverkehr, Tempo 30-Zonen etc.
  • Einsatz gegen "Feinstaub-Hotspots": Ob Kohlekraftwerk, Flughafen oder Megastallanlage. Es gibt viele Orte, an denen die Feinstaubbelastung sehr hoch ist.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Wir freuen uns, hackAIR in den kommenden Monaten gemeinsam mit Ihnen auf Herz und Nieren zu prüfen. Wenn Sie Fragen haben, uns ein Feedback geben oder Erfahrungswerte berichten möchten, dann schreiben Sie uns.

Sie haben Fragen zu hackAIR?

Arne Fellermann

Arne Fellermann

BUND-Verkehrsexperte
E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-484

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Hintergründe

Der BUND und Mobilfunk

Wir sind im­mer häu­fi­ger und stär­ker dem Ein­fluss elek­­tro­­­magne­tischer Strah­lung der mo­bi­len Kom­muni­ka­tions­­tech­no­lo­gien aus­ge­setzt. Um ge­sund­heit­liche Fol­gen und Ri­si­ken zu begrenzen, emp­feh­len wir: Deaktivieren Sie mobile Inter­net- und Da­­ten­ver­­bin­dun­gen, wenn sie nicht gebraucht werden und tra­gen Sie ein­ge­schalte­te Han­dys nicht dicht am Kör­per. Mehr...

Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 Dieses Projekt wird gefördert durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarungsnr. 688363 bis Dezember 2018.

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