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Emissionshandel für Flugzeuge? Aber bitte mit Klimafaktor!

Auch der Luftverkehr soll nach dem Willen der Europäischen Union am Handel mit Luftver­schmutzungs­rechten teilnehmen.

Das würde bedeuten, dass Flugzeuge nur noch die Menge an CO2 abgeben dürfen, zu der sie mit Emissionszertifikaten auch berechtigt sind. Nach langen Bemühungen, ein internationales Ab­kommen für die Emissionen des Flugverkehrs zu bekommen, hat die EU damit im Jahr 2008 zumindest in Europa ein System für den Flugverkehr geschaffen.

Der BUND sieht die Einbeziehung des Flugverkehrs als grundsätzlich begrüßenswert an. Das derzeitige europäische Emissionshandelssystem ist aus Sicht des BUND jedoch mangelhaft konzi­piert: Verbesserungen sind dringend nötig. Obwohl der Emissionshandel eigentlich schon im Jahr 2012 auf den Flugverkehr ausgeweitet worden war, steht das System unter massiven Druck, denn die internationale Gemeinschaft, die in der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) an einem weltweiten System arbeitet, sieht regionale Lösungen nicht gerne. Wünschenswert wäre, dass es ein funktionierendes globales System gäbe.

Bis es soweit ist, wird in Europa um das einzige existierende Emissionsminderungssystem für den Flugverkehr gekämpft. Der BUND verteidigt, was von ihm übrig ist. Sonst wird er nur mehr zu einem "zahnloser Tiger", dessen positive Wirkungen auf den Klimaschutz zu gering ausfallen.

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