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CO2-Emissionen des Autoverkehrs: Sparsame Autos schonen Geldbeutel und Klima

Der Autoverkehr verursacht große Klimaschäden. Schuld daran ist vor allem der CO2-Ausstoß, also das Treibhausgas Kohlendioxid. Ganz pauschal lässt sich sagen: Je weniger Sprit ein Fahrzeug verbraucht, desto weniger CO2 wird ausgestoßen.

Spritfresser: Mercedes Limousine. Foto: BUND Hessen Der BUND-Mobilitätsexperte Jens Hilgenberg zeigt, dass die CO2-Grenzwert für Spritfresser wie Mercedes-Limousinen zu lasch sind.  (BUND Hessen)

Sparsame Autos sind nicht nur besser für den Geldbeutel, sondern auch weniger schädlich für das Klima.

140 Gramm CO2 pro Kilometer (5,5 Liter Verbrauch) – dieses Ziel setzten sich die europäischen Autohersteller selbst bereits seit 1998. Seit 2012 wird dieser Wert endlich unterschritten und das obwohl Motorleistung und Fahrzeuggewicht nach wie vor steigen.

EU-Vorgaben zu lasch für den Klimaschutz

Die Hersteller müssen seit 2015 einen CO2-Grenzwert von 130 Gramm pro Kilometer (g/km) einhalten. Für 2020 wird von der Politik ein Grenzwert von 95 g/km angestrebt, der BUND hingegen fordert 80 g/km und ein Langfristziel von 60 g/km bis 2025. Nur durch ein solches Langfristziel herrscht Planungssicherheit für die Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte. Am so genannten Downsizing, also der Verringerung der Motorleistung, wird aber kein Weg vorbei gehen.

Konzept zur Senkung der CO2-Emissionen des europäischen Autoverkehrs

Um die CO2-Belastung durch den Autoverkehr merklich zu mindern, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen.

Der BUND hat ein eigenes Konzept vorgelegt, wie die CO2-Emissionen des europäischen Auto­verkehrs merklich gesenkt werden können: Hersteller sollen Strafen zahlen, wenn ihre Wagen mehr als durchschnittlich 120 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen – für jedes Gramm Über­schreitung wären 150 Euro fällig. Mit den Einnahmen aus den Strafzahlungen soll die EU-Kommission Entwicklung und Kauf besonders sparsamer Fahrzeuge und den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsmittel bezuschussen. Bis 2020 soll diese Grenze auf 80 g/km und bis 2025 auf 60 g/km CO2 abgesenkt werden.

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Jens Hilgenberg

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