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CO2-Emissionen des Autoverkehrs: Energiesparende Autos schonen Geldbeutel und Klima

Der Autoverkehr verursacht große Klimaschäden. Schuld daran ist vor allem der CO2-Ausstoß, also das Treibhausgas Kohlendioxid. Pauschal lässt sich grob sagen: Je weniger Treibstoff ein Fahrzeug verbraucht, desto weniger CO2 wird ausgestoßen.

Spritfresser: Mercedes Limousine. Foto: BUND Hessen Der BUND-Mobilitätsexperte Jens Hilgenberg zeigt, dass die CO2-Grenzwert für Spritfresser wie Mercedes-Limousinen zu lasch sind.  (BUND Hessen)

Sparsame Autos sind nicht nur besser für den Geldbeutel, sondern auch weniger schädlich für das Klima.

140 Gramm CO2 pro Kilometer (5,5 Liter Verbrauch) – dieses Ziel setzten sich die europäischen Autohersteller selbst bereits seit 1998. Im Jahr 2017 lag der Wert mit 128 Gramm nur unwesentlich darunter. Grund ist vor allem, dass Motorleistung und Fahrzeuggewicht nach wie vor steigen – ein Trend der unbedingt umgekehrt werden muss.

EU-Vorgaben zu lasch für den Klimaschutz

Seit 2015 müssen die Hersteller einen CO2-Grenzwert von durchschnittlich 130 Gramm pro Kilometer (g/km) einhalten, ab 2021 sind dann 95 g/km festgeschrieben, die jedoch durch unrealistische Messverfahren nur als theoretischer Wert angesehen werden darf. Zur Erreichung der Klimaziele muss zum einen die Schadstoffmessung endlich realistische Werte und keine Laborwerte abbilden, zum anderen müssen ambitionierte Grenzwerte für die Zeit nach 2021 gesetzt werden. Der BUND fordert einen absoluten und real gemessenen Grenzwert von 40 g/km in 2030 und ein Zwischenziel von 70 g/km in 2025. Nur durch ein solches Langfristziel herrscht Planungssicherheit für die Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte. Am so genannten Downsizing, also der Verringerung der Motorleistung und einer generellen Abkehr von immer größeren und schwereren Fahrzeugen, die immer weitere Strecken fahren, wird aber kein Weg vorbei gehen.

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