Klimakrise, Artensterben, Ungleichheit: Gerecht geht anders! Großdemonstration in München zum G7-Gipfel

Ende Juni kommen die Staats- und Regierungschefs großer Industriestaaten zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau zusammen – abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Doch wir melden uns lautstark zu Wort. Seien Sie mit dabei!

Denn es sind die G7-Staaten, die mit ihrem Handeln und Wirtschaften die ökologischen und sozialen Krisen maßgeblich verursachen. Und diese spitzen sich immer dramatischer zu.

Wir rufen für den 25. Juni 2022 unmittelbar vor Beginn des G7-Gipfels zur Großdemonstration in München auf. Wir fordern die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten auf, Konsequenzen aus dem russischen Krieg gegen die Ukraine zu ziehen und die Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle zu beenden. Die G7-Mitglieder müssen endlich entschlossen gegen die Klimakrise und das Artensterben handeln und Hunger, Armut und Ungleichheit bekämpfen.

Die Auftaktkundgebung beginnt um 12 Uhr auf der Theresienwiese in München.

Klima und Artenvielfalt retten!

Die 2020er Jahre sind das letzte Jahrzehnt, in dem wir noch eine Klimakatastrophe und ein gigantisches Artensterben abwenden können. Die G7-Staaten tragen mit ihrem wenig nachhaltigen Wirtschaftssystem große Verantwortung dafür, wie massiv sich diese beiden Krisen zuspitzen. Gerade deswegen müssen sie das Ruder jetzt herumreißen, die Nutzung von fossilen Energien und die Zerstörung der Natur beenden.

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten müssen dafür sorgen, dass ...

  • ... wir in den nächsten 20 Jahren komplett aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas aussteigen und klimaschädliche Subventionen abbauen. Stattdessen müssen wir auf eine vollständige erneuerbare Energieversorgung, Dekarbonisierung der Wirtschaft sowie auf Energieeffizienz und -einsparung setzen.
  • ... unsere Städte lebenswerter werden und das Leben auf dem Lande attraktiver wird. Dafür braucht es weit weniger Autos sowie bessere Infrastruktur für Bahn, Bus und Fahrrad.

Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND:

"Es ist beängstigend, dass bis 2026 erstmals das 1,5-Grad-Limit überschritten werden könnte. Die Folgen für die Menschheit sind nicht absehbar. Deshalb muss vom G7-Gipfel ganz klar das Signal ausgehen: Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und gehen beim Klimaschutz voran. Die Emissionen müssen jetzt drastisch sinken. Die G7-Staaten dürfen den Gipfel im Juni nicht verlassen, ohne aufzuzeigen, wie sie ihre eigenen Klimaziele an einen 1,5-Grad-Pfad anpassen."

BUND-Petition "Fossile? Nein Danke."

Wir müssen raus aus der fossilen Abhängigkeit. Fordern Sie jetzt die Bundesregierung auf, den Energieverbrauch drastisch zu reduzieren und mit Hochdruck erneuerbare Energien auszubauen!

Hier unterzeichnen

Eil-Appell: Kein Geld für Atom und Gas!

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