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Wir haben es satt!

Für eine faire bäuerliche Landwirtschaft und eine ökologische Agrarpolitik sowie gegen die zunehmende Industrialisierung und Marktkonzentration im Agrarsektor sind bei der "Wir haben es satt!"-Demo am 21. Januar 18.000 Menschen in Berlin auf die Straße gegangen. Angeführt von rund 130 Traktoren protestierten die Demonstrierenden unter dem Motto "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" gegen die Industrialisie­rung der Landwirtschaft.

Im Wahljahr 2017 fordert der BUND

  • Subventionen an Agrarkonzerne stoppen und die Agrarwende konsequent fördern!
  • Konzernmacht beschränken: TTIP, CETA und EPAs verhindern! Megakonzerne im Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor aufbrechen und keine weiteren Fusionen zulassen!
  • Artenvielfalt erhalten und Bienensterben stoppen: Pestizideinsatz massiv reduzieren! Keine Gentechnik durch die Hintertür!
  • Tierschutzgesetz ohne Ausnahmen umsetzen! Bis zum Jahr 2020 Antibiotika um mindestens 50 Prozent reduzieren! Antibiotikamissbrauch sofort stoppen und Reserveantibiotika in der Tierhaltung verbieten!
  • Vielfalt der Bauernhöfe erhalten: Kleine und mittlere Betriebe fördern!
  • Bauernhöfe stärken: Bis 2020 mindestens 50 % der öffentlichen Beschaffung aus regionaler und ökologischer Landwirtschaft!
  • Wasser und Klima schonen: Überdüngung stoppen, Obergrenzen für Viehbestand einführen und Tierzahl an die Fläche binden!
  • Agrarexporte reduzieren, bäuerliche Erzeugung und regionale Märkte weltweit stärken und Entwicklungszusammenarbeit agrarökologisch ausrichten!
  • Für faire Erzeugerpreise: Überschussproduktion durch Marktregulierung beenden! Heimisches Eiweißfutter fördern!

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Demo in Berlin

"Wir haben es satt!": Angeführt von rund 130 Traktoren haben viele tausend Menschen in Berlin erneut lautstark protestiert – unter dem Motto: "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, sagte zum Auftakt: "Eine andere Agrarpolitik ist nötig und möglich – hin zu mehr Regionalität, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz. Der ökologische Landbau zeigt die Richtung, wohin es gehen muss. Diese Demonstration zum Start des Wahljahres fordert die Parteien und die Bundesregierung auf, einem "Weiter-So" in der Landwirtschaft eine klare Absage zu erteilen und die nötigen Reformen endlich in Angriff zu nehmen." 

Fotos von der Demo in Berlin und von den BUND Vorab-Protestaktionen

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