Wir haben den politischen Stillstand satt!

Demonstration

Samstag, 22.1.2022 | 12 Uhr | Brandenburger Tor | Berlin

Gehen Sie mit uns am 22. Januar in Berlin auf die Straße: für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft. Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn Landwirtschaft und Ernährung in aller Munde sind,  fordern wir von der neuen Bundesregierung einen Neustart der Agrarpolitik. Wir demonstrieren zusammen mit den Bäuerinnen und Bauern und natürlich corona-konform. Machen Sie mit!

Hinweis: Bitte achten Sie auf coronabedingte Änderungen.

Ansprechpartnerin

Jette Schwager

Referat Engagement & Mitmachen
E-Mail schreiben Tel.: 030 27586-550

Aufruf "Wir haben es satt!" 2022

Auf die Straße für Bauernhöfe, Tiere und das Klima

Die Landwirtschaft steckt mitten in der Krise. In der Klimakrise, deren Auswirkungen weltweit zu spüren sind. In der Krise der Artenvielfalt, in der täglich Lebensräume zerstört werden und Insekten aussterben. Und in der Krise des Höfesterbens: Immer mehr Bäuer*innen geben auf, weil sie ruinöse Preise für ihre Lebensmittel bekommen.

Die alte Bundesregierung hat all dem tatenlos zugesehen und immer wieder die Interessen der Agrar- und Lebensmittelindustrie verteidigt. Die Folgen: Die Bauernhöfe werden mit dem Umbau der Tierhaltung allein gelassen. Immer noch werden zu viele Tiere schlecht gehalten und industrielle Megaställe verdrängen zunehmend kleine und mittlere Höfe. Europäische Dumpingexporte zerstören bäuerliche Existenzen im globalen Süden. Weltweit hungern immer mehr Menschen – und auch in Deutschland fehlt vielen das Geld, um gesund und nachhaltig zu essen.

Doch jetzt ist Schluss damit: Wir haben die agrarpolitischen Blockaden satt! 2022 startet eine neue Bundesregierung – unsere Chance für einen Neustart der Agrar- und Ernährungspolitik. Die Vorschläge von Bäuer*innen, Verbraucher*innen und Umwelt- und Tierschützer*innen liegen schon längst auf dem Tisch.

Neustart Agrarpolitik bedeutet: Mehr Verlässlichkeit und Unterstützung für Bauernhöfe! Wer gute Lebensmittel produziert, muss die Unterstützung der Politik erhalten. Und wer in Zukunft ökologischer und tiergerechter produzieren will, soll Hilfe bei der Umstellung bekommen. Fördergelder, die nur Landbesitz belohnen oder Naturzerstörung und Klimakrise vorantreiben, gehören abgeschafft.

Neustart Ernährungspolitik heißt: Mehr Transparenz für Verbraucher*innen! Wer umweltfreundlichund artgerecht produzierte Lebensmittel einkaufen will, muss diese auf den ersten Blick erkennen können. Der Preis dafür muss erschwinglich, aber fair für die Erzeuger*innen sein. Preisdumping auf Kosten von Klima und Artenvielfalt muss gestoppt und gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung sichergestellt werden.

Damit die neue Bundesregierung den Neustart anpackt, braucht es jetzt unseren Druck auf der Straße!

Wir sind die bunte, entschlossene und vielfältige Bewegung, die für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik demonstriert – und wir haben Agrarindustrie satt! Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn Landwirtschaft und Ernährung in aller Munde sind, gehen wir in Berlin auf der Straße und fordern von der neuen Bundesregierung: Blockadepolitik beenden – Neustart Agrarpolitik jetzt!

Informationen für BUND-Gruppen und Aktive

Flyer & Poster – ab Mitte November

Kostenloses Mobilisierungs- und Aktionsmaterial können Sie ab Mitte November hier bestellen.

 

Ein Wochenende mit der BUNDjugend

Die BUNDjugend bietet allen unter 27 Jahren vom 21. bis 23. Januar die Chance, sich auszutauschen und zu vernetzen, mit spannenden Workshops, buntem Demoblock und super Stimmung.
www.bundjugend.de/whes2022

 

Rückblick 2020 und 2021

2020 Demo in Berlin

Die "Wir haben es satt!"-Demo am 18. Januar 2020: Rund 27.000 Menschen demonstrierten in Berlin für die Agrarwende und den Klimaschutz. Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben.

(zum Vergrößern Bilder anklicken)

2021 Bild-Aktion in Berlin

Coronabdenigt wurde die "Wir haben es satt"-Demo 2021 zu einer großen Bildaktion unter dem Motto: Bleiben Sie zu Hause, schicken Sie uns Ihre Fußabdrücke. So konnten trotz Corona Tausende mitmachen.

 

Weitere Möglichkeiten aktiv zu werden

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