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Gemeinsam Umweltschützer*innen unseres internationalen Netzwerkes zur Seite stehen

Sich für Umwelt und Menschenrechte einzusetzen kann in bestimmten Weltregionen lebensgefährlich sein. In Staaten wie Honduras, aber auch in Brasilien oder auf den Philippinen sind unsere Mitstreiter vom Umweltschutz-Netzwerk "Friends of the Earth" (FoE) hoch gefährdet.

Berta Cáceres. Foto: Prachatai / CC BY-NC-ND 2.0 / flickr.com Berta Cáceres kämpfte vor allem gegen das Staudammprojekt Agua Zarca am Río Gualcarque.  (flickr.com / Berta_Cáceres / CC BY-NC-ND 2.0 )

Am 3. März 2016 wurde die honduranische Umweltaktivistin Berta Cáceres ermordet. Gustavo Castro Soto befand sich an jenem Tag an ihrer Seite. Er ist der Direktor unserer mexi­kanischen "Freunde der Erde" und über­lebte den Mordanschlag nur knapp. Beide Umwelt­schüt­zer kämpften in Honduras gegen einen Staudamm mitten im Regenwald.

Weil sie immer wieder kriminelle Machen­schaften bei diesem für Mensch und Natur verheerenden Projekt anprangerten, mussten unsere internationalen Kollegen bereits seit Jahren um ihr Leben fürchten.

Dank der weltweiten Unterstützung von "Friends of the Earth" lebt Gustavo Castro Soto bis auf Weiteres im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms in Spanien. Immer häufiger bitten Gruppen "Friends of the Earth International" um Hilfe, weil Mitarbeiter*innen oder deren Familien bedroht werden – oder einfach spurlos verschwinden.

Mit dem Nothilfe-Fonds Umweltschützer*innen in akuter Gefahr schützen

Wir wenden uns an die jeweiligen Botschaften und Behörden, um deutlich zu machen, dass Gewalttaten wie der Mord an Berta Cáceres auch im Ausland wahrgenommen werden. Hierfür ist auch wichtig, dass die breite Öffentlichkeit über solche Verbrechen informiert ist.

Als Mitglied im Umweltnetzwerk "Friends of the Earth" müssen wir unsere Kolleg*innen im Notfall aus der Schusslinie und in eine sichere Unterkunft bringen – falls nötig auch ins Ausland. Stehen Sie gemeinsam mit uns Umweltaktivisten wie Gustavo Castro Soto zur Seite: Es ist wichtig, dass in unserem Nothilfe-Fond ausreichend Mittel vorhanden sind, denn im Ernstfall muss schnell gehandelt werden. Herzlichen Dank!

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