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Massentierhaltung stoppen

Riesige Mastanlagen mit zehntausenden Tieren sind in Deutschland leider Standard geworden. In grausame Enge werden die Tiere zusammengepfercht – ein idealer Nährboden für Krankheiten und Infekte. Der BUND kämpft gegen die Massentierhaltung und für eine ökologische Landwirtschaft. Neben dem Tierschutz liegt uns besonders der Schutz der Verbraucher vor Gammel- und Hormonfleisch am Herzen.

Gemeinsam gegen Tierfabriken

Von so einem Leben können Schweine in Mastbetrieben nur träumen.  (TalseN / Shutterstock)

In Deutschland kämpft der BUND vielerorts zusammen mit örtlichen Bürgerinitiativen gegen neue Mastanlagen für Schweine und Hühner. Obwohl der Bedarf an Hähnchenfleisch in Deutschland mehr als gedeckt ist, sind allein in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern dutzende neue Mastanlagen in Planung.

Die Folgen für die Umwelt sind fatal: Unmegen an Schwermetallen, Nitrat, Antibiotika und Ammoniak landen auf den Äckern und die umliegende Natur wird durch den hohen Nährstoffeintrag nachhaltig geschädigt. Unterstützen Sie unsere Arbeit für eine ökologische Landwirtschaft mit einer Spende. Vielen Dank!

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So wirkt Ihre Spende – BUND erfolgreich vor Gericht gegen Megastall!

Ein Beispiel, was wir mit Ihrer Spende gemeinsam schaffen können: Seit fast 15 Jahren kämpfen wir gegen den Bau eines Schweinemastbetriebes mit 37.000 Tieren im brandenburgischen Haßleben. Die geplante Anlage liegt direkt zwischen einem Biosphärenreservat und einem Naturpark. Aus Sorge um die Natur, das Wohl der Tiere sowie unsere eigene Gesundheit reichte der BUND Klage gegen die Betriebsgenehmigung ein.

Im Oktober 2017 zahlte sich unser Einsatz aus: Das Verwaltungsgericht Potsdam hob die Genehmigung für die umstrittene Anlage auf. Aus Sicht der Richter ist die Anlage schon aus bauplanungsrechtlichen Gründen nicht zulässig. Unsere Klage war erfolgreich!

Wir müssen weitermachen!

Endgültig ist die Entscheidung aber leider noch nicht! Eine Berufung ließ das Gericht zwar nicht zu, aber der Investor und das Landesumweltamt könnten noch auf anderen Wegen gegen das Urteil vorgehen. Der Fall könnte bis zum Bundesverwaltungsgericht gehen. Dann kann es noch weitere Jahre bis zu einer endgültigen Entscheidung dauern.

Sind Sie an unserer Seite zum Wohl der Tiere? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende, diesen massenhaften Wahnsinn in ganz Deutschland zu stoppen. Herzlichen Dank!

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Tierquälerei in Mastanlagen

In industriellen Mastanlagen fristen Schweine, Hühner und andere Nutztiere ein qualvolles Dasein. So liegen Sauen während der Säugezeit in engen Verschlägen, die ihnen nicht einmal das Umdrehen erlauben.

In der Intensivmast von Hühnern fristen Küken ein 34 Tage andauerndes erbärmliches Leben. Durch das schnelle Wachstum des Brustmuskels verformen sich die Beinknochen, so dass sie oft nicht mehr laufen können. Oftmals verdursten die Tiere, weil sie den Weg zur Tränke nicht mehr schaffen. Die drückende Enge führt oft zum gegenseitigen Auspicken der Federn. Dieses qualvolle und von Stress geprägte Leben ertragen die Tiere nur durch den massiven Einsatz von Medikamenten, insbesondere Antibiotika.

Wenn die Tierquälerei zurückschlägt: Unser investigatives Huhn berichtet aus der Tierfabrik ...

... und zeigt auf, wie der massenhafte Einsatz von Antibiotika auch den Menschen das Leben kostet: durch multiresistente Keime. Ein Grauen erzeugt im Grauen...

Export und Profit statt Tier- und Verbraucherschutz

Schon lange werden in Deutschland mehr Schweine geschlachtet als gegessen. Wofür eigentlich? Der Grund ist einfach: Investoren aus der Agrarindustrie wollen noch größere Gewinne, sogar durch den Export von Fleisch nach Afrika. Dort werden heimische Märkte ruiniert und Kleinbauern verlieren ihre Existenzgrundlage.

Gefahr durch Antibiotika

Hähnchenfleisch aus Supermärkten und Discountern ist häufig mit antibiotika-resistenten Keimen belastet. Diese sind auf den massiven Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung zurückzuführen. Dies bedeutet eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen: Jahr für Jahr sterben zwischen 7.500 und 15.000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen, rund eine halbe Million Patienten infizieren sich damit.

Der BUND fordert deshalb mehr Naturschutz in der Landwirtschaft und das Ende tierquälerischer Haltungsformen. Der Missbrauch von Antibiotika in der Massentierhaltung muss gestoppt werden - damit sich Verbraucher auf einwandfreie Lebensmittel verlassen können.

Wenn auch Ihnen der Stopp des Antibiotika-Missbrauchs am Herzen liegt, dann
unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende. Vielen Dank!

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BUND-Jahresbericht 2016

Einblicke in die Arbeit für den Natur- und Umweltschutz

  • Was unternimmt der BUND für mehr Natur- und Umweltschutz?

  • Welche Erfolge hat er erzielt?

  • Was ist noch zu tun? Wie finanziert er seine Arbeit?

Antworten gibt der Jahresbericht

Schleichwege für die Wildkatze

Wildkatze im Baum. Foto: Shutterstock.com Helfen Sie uns, neue und sichere Schleichwege für die Wildkatze zu schaffen.  (Shutterstock.com)

BUND-Spendenkonto

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Irina Jacob

Irina Jacob


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Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Wir verpflichten uns zu Transparenz: Wer für das Gemeinwohl tätig ist, sollte sagen, was die Organisation tut, woher ihre Mittel stammen und wie sie verwendet werden.


Initiative Transparente Zivilgesellschaft

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