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Letzte Feldhamster-Populationen schützen

Der Feldhamster ist deutschlandweit extrem bedroht. Wir fürchten, dass diese Tierart bald aus den heimischen Landschaften verschwindet. Unterstützen Sie den BUND beim Kampf gegen die massive Zerstörung von Lebensräumen des Feldhamsters und anderer Feldbewohner.

Feldhamster. Foto: Joachim Neumann / Fotolia.com Einer der letzten seiner Art. Der Feldhamster wird seit langem auf der Roten Liste geführt.  (Joachim Neumann / Fotolia.com)

Im Gegensatz zum Haustier, dem Goldhamster, haben die meisten von uns den rund 30 Zentimeter großen Feldhamster wohl noch nie zu Gesicht bekommen. Kein Wunder, denn das Tierchen mit den langen Schnurrhaaren und schwarzen Knopfaugen wurde jahrhundertelang als Schädling be­kämpft. Heute sind vor allem die stark zunehmende Bebauung und die industrielle Landwirtschaft für den dramatischen Rückgang der Feldhamsterbestände verantwortlich.

Unser Einsatz für die letzten Feldhamster

Ende 2016 ist es dem BUND gelungen, durch eine Klage vor dem Oberverwaltungs­gericht Magdeburg den drohenden Tod zahlreicher Feldhamster abzuwenden: Auf einem Gelände der Stadt Sangerhausen plante ein niederländischer Investor für ein Bauvorhaben eine 40-köpfige Feldhamster-Kolonie während des Winterschlafs einfach auszugraben. Nun sollen die Tiere auf stark verinselte Flächen umgesiedelt werden, denn der Investor will die Hamsterflächen bebauen. Genau diese Flächen am Südharz bieten den Tieren jedoch einen idealen Lebensraum mit Boden­eigenschaften, die für sie sonst nur noch sehr selten zu finden sind. Wir wehren uns gegen die unwiederbringliche Vernichtung der letzten Rückzugsräume für die Feldhamster.

Mit Ihrer Hilfe: Lebensräume für den Hamster und andere Tierarten bewahren

Feldhamster-Vorkommen im Südharz. Grafik: BUND Artenschutz: Lebensraum für Feldhamster im Südharz muss erhalten bleiben  (BUND)

Der BUND fordert, dass der Investor deutlich weniger Flächen bebaut oder stattdessen die mit der Stadt Sangerhausen vereinbarten Alternativflächen nutzt. Sollten Stadt und Investor auf unsere Forderungen nicht eingehen, werden wir gegen die Bebauung von Hamsterflächen erneut Klage einreichen.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns beim Kauf von Hamsterflächen und dem eventuellen Rechtsstreit für den Hamster! Davon profitieren auch viele andere Arten, die auf Feld und Wiesen immer seltener geworden sind – wie das Rebhuhn, der Feldhase und die Wildbienen. Zusätzlich werben wir bei Politikern und in der Öffentlichkeit für eine artenfreundlichere Nutzung der Flächen und weniger Pestizideinsatz.

Schützen Sie gemeinsam mit uns letzte Rückzugsräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Herzlichen Dank!

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Irina Jacob

Irina Jacob


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Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Wir verpflichten uns zu Transparenz: Wer für das Gemeinwohl tätig ist, sollte sagen, was die Organisation tut, woher ihre Mittel stammen und wie sie verwendet werden.


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