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Das Grüne Band Europa: eine Vision

Einzigartige Landschaften mit einer Vielzahl an Tieren und Pflanzen blieben entlang des einstigen "Eisernen Vorhangs" erhalten. Nach Vorbild des Grünen Bands Deutschland soll hier ein Grünes Band Europa entstehen.

Das Grüne Band Europa Nach Vorbild des Grünen Bands Deutschland soll hier nun ein Grünes Band Europa entstehen.  (Initiative Grünes Band Europa)

Der "Eiserne Vorhang" verlief einst vom Eismeer bis ans Schwarze Meer und war eine verbotene Zone für die Menschen. Nicht nur durch Deutsch­land, sondern auch durch Europa reiht sich ein wertvoller Lebensraum an den anderen – durch 24 Staaten vom arktischen Norden bis in den mediterranen Süden auf einer Länge von über 12.500 Kilometern. Das Grüne Band Deutschland stand Pate für die faszinierende Vision eines Grünen Bandes Europa.

Einzigartige Landschaften mit einer Vielzahl an Tieren und Pflanzen blieben entlang des Eisernen Vorhangs erhalten, wie die beein­druckenden Urwälder in Karelien an der fin­nisch-russischen Grenze, die Donau-March-Au­en an der österreichisch-slowa­kischen Grenze – eine der größten ur­sprüng­lichen Auenlandschaften Mittel­euro­pas – oder der grenzüberschreitende Nationalpark Fertö-Hanság / Neusiedler See zwischen Österreich und Ungarn.

Aus dem Grünen Band Europa könnte einmal der erste und größte Biotopverbund Europas werden. Im Vordergrund steht aber nicht nur die Erhaltung der existierenden Naturschutzgebiete und wertvollen Lebensräume. Der einstige Grenzstreifen soll heute auch dazu dienen, die Menschen mit ihrer Umgebung in Kontakt zu bringen und die nachhaltige Regionalent­wicklung zu fördern.

Seit 2003 haben sich viele AkteurInnen zusammengefunden und arbeiten gemeinsam an dieser Vision. Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Behörden, Universitäten und Raum­pla­nerInnen aus 24 Ländern bilden eine Gemeinschaft zum Schutz des Grünen Bandes Europa – die "Initiative Grünes Band Europa". In jedem Anrainerstaat gibt es einen Ansprechpartner (National Focal Point, NFP) für das Grüne Band. Jede der vier Hauptregionen wird von einem Regional­koordi­nator betreut. Die Gesamtkoordination übernimmt eine Steuerungsgruppe, die sich aus den Regio­nal­koordinatorInnen, VertreterInnen der National Focal Points und Nichtre­gierungsorga­nisa­tionen sowie der Weltnaturschutzunion (IUCN) zusammensetzt.

Gemeinsam mit vielen weiteren Aktiven setzt sich die Initiative für den Schutz des Grünen Bandes als Refugium der biologischen Vielfalt und lebendiges Denkmal eines zusammenwachsenden Europas ein. Als Regionalkoordinator betreut das BUND-Projektbüro in Nürnberg die Länder Deutschland, Tschechien, Slowakei, Österreich, Ungarn, Slowenien, Italien und Kroatien. Die Europäische Union und das Bundesamt für Naturschutz sind wichtige Förderer dieser Aktivitäten.

Ein großes Ziel der Initiative ist es, das Grüne Band Europa als UNESCO Weltnatur- und -kulturerbe zu sichern.

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BUND-Projektbüro Grünes Band

Liana Geidezis

Projektleitung

Melanie Kreutz, Daniela Leitzbach, Uwe Friedel

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