Schadstoffe in Kosmetik: Was wird im ToxFox bewertet?

Der ToxFox bewertet nicht alle möglichen Stoffe in Kosmetika, sondern nur bestimmte Schadstoffgruppen, die besonders kritisch zu sehen sind.

Insgesamt gibt es über 30.000 verschiedene Substanzen, die in Körperpflegeprodukten oder Kosmetikartikeln enthalten sein können. Es ist nahezu unmöglich, sich mit all diesen Chemikalien auseinanderzusetzen. Der ToxFox konzentriert sich daher auf bestimmte Schadstoffgruppen, die der BUND kritisch sieht. Der BUND ist bemüht, die Liste der bedenklichen Stoffe stetig zu erweitern.  

Schadstoffgruppen

Im Moment werden in der ToxFox-App folgende Schadstoffgruppen in Kosmetika bewertet:

Mutter mit Neugeborenem Hormonelle Schadstoffe sind z.B. während der Stillzeit eine große Gefahr.  (Iuliia Bondarenko / Pixabay)

Liste der im ToxFox angezeigten Schadstoffe

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3-Benzylidene Camphor

  • Funktion: UV-Filter 
  • Problem: Dieser Stoff wird von der EU-Kommission als hormoneller Schadstoff eingestuft. Der Stoff hat besonders schwerwiegende Auswirkungen auf die Fortpflanzung von Fischen. Er darf seit Februar 2016 nicht mehr als Kosmetikinhaltsstoff eingesetzt werden. Er ist seit 2019 auf der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC) in der EU.
4-Methylbenzylidene Camphor

  • Funktion: UV-Absorber, UV-Filter (Sonnenschutz).
  • Problem: Dieser hormonelle Schadstoff beeinträchtigt das menschliche Östrogen- und Schilddrüsensystem und wurde daher 2022 als besonders besorgniserregend eingestuft. Zudem kann eine Genotoxizität nicht ausgeschlossen werden. Dieser Stoff ist in Thailand verboten, da er unter Verdacht steht dem marinen Ökosystem zu schaden.
Acrylamide Copolymer (AMC)

  • Funktion: antistatisch, bindend, filmbildend, wasserlöslich.
  • Problem: MC-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Boden oder im Klärschlamm an. Falls es sich zersetzt, wird Acrylamid frei, welches im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche die Erde und das Sediment aufnehmen, ist nicht umfänglich erforscht. PAM kann sich an Wasserorganismen anlagern und etwa an den Kiemen zu Atemproblemen führen. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Acrylates Copolymer (AC)

  • Funktion: Filmbildner, Bindemittel. In Haarwachs und Haargel verhindert es die statische Aufladung der Haare. AC ist eine Molekülkette aus unterschiedlichen Bausteinen, von denen mindestens einer eine Acrylsäure ist. Der Stoff kann als Pulver, Lösung oder Dispersion vorliegen.
  • Problem: AC-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an und kann darüber auf die Felder gelangen. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde aufnehmen, z.B. Regenwürmer, sind unbekannt. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Acrylates Crosspolymer (ACS)

  • Funktion: Filmbildner, Stabilisator, Festiger, Verdickungsmittel und waschaktive Substanzen (Tenside). ACS liegt in der Regel in flüssiger oder gelartiger Form vor.
  • Problem: ACS-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an, über welches es auf Felder gelangen kann. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde aufnehmen, z.B. Regenwürmer, sind unbekannt. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Ammonium C6-16 Perfluoroalkylethyl Phosphate

  • Funktion: Tensid, zu einer Emulsion verbindend
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Amodimethicone und Derivate

  • Funktion: Weichmacher, Filmbildner, Antistatikum, Entschäumer, Feuchthaltemittel.
  • Problem: Silikon-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an. Zudem können einige Silikone mit den hormonellen und fortpflanzungsschädigenden Stoffen D4 und D5 verunreinigt sein. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Benzophenone

  • Funktion: UV-Absorber, maskierend
  • Problem: Benzophenone steht auf der SIN-List, da es im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Es ist wahrscheinlich langlebig und wurde in der Umwelt nachgewiesen. Es gibt Hinweise darauf, dass seine Derivate hormonelle Schadstoffe sind.
Benzophenone-1

  • Funktion: UV-Absorber
  • Problem: Benzophenone-1 ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt. Hormonelle Störungen wie Veränderungen der Geschlechtsorgane wurden bei Tieren dokumentiert. 
Benzophenone-2

  • Funktion: UV-Absorber, schützt das Produkt vor Sonnenstrahlen. 
  • Problem: Benzophenone-2 ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt. Hormonelle Störungen wie Veränderungen der Geschlechtsorgane wurden bei Tieren dokumentiert.  
Benzophenone-3

  • Funktion: UV-Filter, UV-Absorber
  • Problem: Benzophenone-3 steht als hormoneller Schadstoff auf der SIN-List. Der Stoff ähnelt den menschlichen Sexual- und Schilddrüsenhormonen und kann die Entwicklung und das Immunsystem stören. Es ist wissenschaftlich nicht endgültig geklärt, inwieweit Benzophenone-3 das Hormonsystem beeinflusst. Es ist in Thailand und Hawaii verboten, da es unter Verdacht steht dem marinen Ökosystem zu schaden.
Benzophenone-4

  • Funktion: UV-Filter, UV-Absorber
  • Problem: Benzophenone-4 ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt.
Benzophenone-5

  • Funktion: UV-Filter, UV-Absorber
  • Problem: Benzophenone-5 ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt.  
Benzyl Salicylate

  • Funktion: UV-Absorber, Parfümierend
  • Problem: Benzyl Salicylate ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt.
BHA

  • Funktion: Antioxidationsmittel 
  • Problem: Dieser Stoff wurde als hormoneller Schadstoff von der Technischen Universität Dänemark identifiziert und steht auf der SIN-List. Hormonelle Störungen wurden bei Tieren dokumentiert.
BHT

  • Funktion: Maskierend, Antioxidant
  • Problem: Butylhydroxytoluol (BHT) steht wegen seiner Eigenschaft das Hormonsystem zu schädigen auf der SIN-List. In Lebewesen wurde nachgewiesen, dass Schilddrüsenfunktionen, Wachstum und Fruchtbarkeit eingeschränkt wurden.
Borsäure

  • Funktion: Flammschutzmittel, Desinfektionsmittel, Bleichmittel, Pestizid 
  • Problem: Dieser Stoff kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und das Kind im Mutterleib schädigen.
Butylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel. 
  • Problem: Butylparaben ist hormonell schädlich für die menschliche Gesundheit und wurde in die EU-Kandidatenliste für besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen. Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. In nicht abwaschbaren Produkten für den Windelbereich ist Butylparaben verboten. In Duschgelen und ähnlichen Produkten für Erwachsene sind Konzentration bis zu 0,14 Prozent erlaubt.
Butylphenyl Methylpropional (Lilial)

  • Funktion: Putzmittel, Kosmetik (parfümierend), Polituren und Wachs 
  • Problem: Dieser Stoff kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und ungeborene Kinder im Mutterleib schädigen. Er ist sehr giftig für Wassertiere. Der Stoff ist seit dem 1.3.2022 in der EU in Kosmetik verboten.
C9-15 Fluoroalcohol Phosphate

  • Funktion: Conditioner für Haare
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Carbon Black / Ruß (Nano)

  • Funktion: Farbstoff. 
  • Problem: Kann beim Einatmen in hohen Konzentrationen in der Lunge Entzündungen und auch Tumore erzeugen.
Cyclohexasiloxane (D6)

  • Funktion: Weichmacher, Lösemittel, Feuchthaltemittel, Prozesshilfsmittel, Schmierstoffe, Trennmittel, Antischaummittel 
  • Problem: Dieser Stoff ist giftig für Lebewesen, reichert sich stark in Organismen an und verbleibt über sehr lange Zeiträume in Gewässern, Böden und in der Nahrungskette.
Cyclomethicone

  • Funktion: Lösungsmittel, viskositätsregelnd, feuchthaltend, haarkonditionierend, geschmeidig machend, antistatisch
  • Problem: Cyclomethicone ist eine Mischung aus Substanzen wie D4 und D5. Bei D4 wurden hormonelle Störungen wie Fortpflanzungsprobleme bei Tieren dokumentiert. Der Stoff baut sich in der Umwelt kaum ab und reichert sich in Lebewesen an. Daher gilt er in der EU als besonders besorgniserregender Stoff. Cyclomethicone ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt.
Cyclopentasiloxan (D5)

  • Funktion: Weichmacher, Lösemittel, Feuchthaltemittel, Prozesshilfsmittel, Schmierstoff, Trennmittel, Antischaummittel. Wird in Kosmetikartikeln als Lösungsmittel, verwendet, wirkt hautpflegend, haarkonditionierend und geschmeidig machend. Wird auch in Elektronik und anderen Artikeln verwendet.
  • Problem: Dieser Stoff ist giftig für Lebewesen, reichert sich stark in Organismen an und verbleibt über sehr lange Zeiträume in Gewässern, Böden und in der Nahrungskette. Cyclopentasiloxan steht auf der EU-Prioritätenliste für hormonell wirksame Verdachtsstoffe und ist in der EU eingestuft als besonders besorgniserregender Stoff. 
Cyclotetrasiloxan (D4)

  • Funktion: Prozesshilfsmittel. Wird in Kosmetik als Conditioner für Haut und Haare eingesetzt, aber auch in Elektronikartikeln.
  • Problem: Dieser Stoff ist giftig für Lebewesen, reichert sich stark in Organismen an und verbleibt über sehr lange Zeiträume in Gewässern, Böden und in der Nahrungskette. Hormonelle Störungen wie Fortpflanzungsprobleme wurden bei Tieren dokumentiert. Der Stoff baut sich in der Umwelt kaum ab und reichert sich in Lebewesen an. In der EU gilt er daher als besonders besorgniserregender Stoff. 
DEA-Perfluorohexyl Ethylphosphates

  • Funktion: Tensid, zu Emulsion verbindend, waschaktiv
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Dechloro Dihydroxy Difluoro Ethylcloprostenolamide

  • Funktion: auch genannt: Ethyl Tafluprostamide; Conditioner für Wimpern, Haare und Nägel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Diethyl Phthalate

  • Funktion: Lösungsmittel, Weichmacher, maskierend, als Conditioner für Haare, filmbildend, vergällend. Wird zum Beispiel als Vergällungsmittel für Alkohol eingesetzt.
  • Problem: DEP ist ein hormoneller Schadstoff, der den menschlichen Schilddrüsen- und Sexualhormonen ähnelt. Der Stoff kann die Fortpflanzung und den Stoffwechsel stören. DEP steht als hormoneller Schadstoff auf der SIN-List des internationalen Chemikaliensekreteriats (ChemSec). 
Dimethicon und Derivate

  • Funktion: Weichmacher, Filmbildner, Antistatikum, Entschäumer, Feuchthaltemittel
  • Problem: Silikon-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an. Zudem können einige Silikone mit den hormonellen und fortpflanzungsschädigenden Stoffen D4 und D5 verunreinigt sein. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Dimethiconol Fluoroalcohol Dilinoleic Acid

  • Funktion: Hautpflegend/Konditionierend
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Ethylhexyl Methoxycinnamate

  • Funktion: UV-Filter (Sonnenschutz)
  • Problem: Ethylhexyl Methoxycinnamate ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt. Hormonelle Störungen wie Veränderungen der Geschlechtsorgane wurden bei Tieren dokumentiert. Er ist in Thailand und Hawaii verboten, da er unter Verdacht steht dem marinen Ökosystem zu schaden.
Ethylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Anders als Methyl- ,Propyl- und Butylparaben steht Ethylparaben nicht auf der EU-Prioritätenliste für hormonell wirksame Verdachtsstoffe. Es gibt aber Hinweise, dass auch dieser Stoff hormonelle Störungen verursachen kann. Da alle Parabene sich strukturell sehr ähnlich sind und in der Regel als Gemisch eingesetzt werden, bewertet der BUND Ethylparaben ebenfalls kritisch. 
Ethyl Perfluorobutyl Ether

  • Funktion: Lösungsmittel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Ethyl Perfluoroisobutyl Ether

  • Funktion: Lösungsmittel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Ethyl Tafluprostamide

  • Funktion: Conditioner für Wimpern, Haaren und Nägel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Glutaral

  • Funktion: Schädlingsbekämpfung, Ledergerbung, Röntgenbildentwicklung, Kosmetik 
  • Problem: Dieser Stoff kann beim Einatmen Allergien, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. Er ist sehr giftig für Tiere, die im Wasser leben.
HC Yellow NO. 13

  • Funktion: Haarfärbemittel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Homosalate

  • Funktion: UV-Filter, UV-Absorber, hautpflegend
  • Problem: Homosalate steht auf der EU-Prioritätenliste für hormonell wirksame Verdachtsstoffe.
Hydrofluorocarbon 152a

  • Funktion: Treibgas
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Hydroxyapatite (Nano)

  • Funktion: Emulsionsstabilisierend, quellend, abrasiv
  • Problem:Bisher kaum Daten zur Beurteilung der Nanoform dieses Stoffes durch das zuständige EU-Gremium SCCP (wissenschaftliche Ausschuss Verbrauchersicherheit).
Hydroxycinnamic acid

  • Funktion: Hautpflegemittel
  • Problem: Hormonelle Störungen wurden bei Tieren dokumentiert. Steht deshalb auf der Prioritätenliste der EU für hormonell wirksame Stoffe.
Isobutylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Die Verwendung von Isobutylparaben ist seit 2014 verboten, weil nicht genügend Daten für die Bewertung vorliegen.
Isopropylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Die Verwendung von Isopropylparaben ist seit 2014 verboten, weil nicht genügend Daten für die Bwertung vorliegen.
Kojic Acid

  • Funktion: Antioxidant
  • Problem: Kojic acid steht auf der EU-Prioritätenliste für hormonell wirksame Verdachtsstoffe. Der Stoff stört die Jod-Aufnahme durch die Schilddrüse und kann so zu veränderter Schilddrüsenfunktion führen. 
MBBT (Nano)

  • Funktion: UV-Filter
  • Problem: Steht im Verdacht, sich in der Umwelt anzureichern und dadurch z.B. Wasserorganismen zu schädigen.
Methylchloroisothiazolinone

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Methylchloroisothiazolinone kann zu Allergien führen. Die Zahl der Verbraucher*innen, die auf den Konservierungsstoff reagieren, nimmt zu. Daher ist Methylchloroisothiazolinone seit Februar 2017 in Produkten, die auf der Haut bleiben (Hautcremes und Lotionen), verboten. In Produkten wie Shampoo, die abgespült werden, darf es aber noch verwendet werden (<0,01 Prozent). 
Methylisothiazolinone

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Methylisothiazolinone kann zu Allergien führen. Die Zahl der Verbraucher*innen, die auf den Konservierungsstoff reagieren, nimmt zu. Daher ist Methylchloroisothiazolinone seit Februar 2017 in Produkten, die auf der Haut bleiben (Hautcremes und Lotionen), verboten. In Produkten wie Shampoo, die abgespült werden, darf es aber noch verwendet werden (<0,01 Prozent). 
Methylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Methylparaben ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt. Hormonelle Störungen wie Veränderungen der Geschlechtsorgane wurden bei Tieren dokumentiert. 
Methyl Perfluorobutyl Ether

  • Funktion: Lösungsmittel, viskositätsregelnd
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Methyl Perfluoroisobutyl Ether

  • Funktion: Lösungsmittel, viskositätsregelnd
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Natriumperborat

  • Funktion: Bleichmittel 
  • Problem: Dieser Stoff kann das Kind im Mutterleib schädigen und vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Octocrylene

  • Funktion: UV-Filter, UV-Absorber
  • Problem: Zum Schutz der marinen Ökosysteme und der Korallen ist Octocrylene in Hawaii und dem Inselstaat Palau verboten. Es gibt Hinweise, dass Octocrylene möglicherweise das Hormonsystem beeinflusst. Es zersetzt sich während der Lagerung in Benzophenone, welches unter Verdacht steht krebserregend zu sein.
Perfluorodecalin

  • Funktion: Lösungsmittel, Conditioner für Haut und Haare
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Perfluorodimethylcyclohexane

  • Funktion: Lösungsmittel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Perfluorohexane

  • Funktion: Lösungsmittel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Perfluoromethylcyclopentane

  • Funktion: Lösungsmittel, Conditioner für Haut
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Perfluorooctyl Triethoxysilane

  • Funktion: Bindemittel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Perfluorooctylethyl Triethoxysilane

  • Funktion: Trennmittel
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Perfluoroperhydrophenanthrene

  • Funktion: Lösungsmittel, Conditioner für Haut
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
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Per- und Polyfluorierte Polymere (PFAS)

  • Funktion: pflegend, Bindemittel, Conditioner für Haare, Entschäumer
  • Problem: Die Chemikaliengruppe PFAS, die so genannten „Ewigkeits-Chemikalien“, sind extrem langlebig. PFAS befinden sich bereits überall: im Wasser, im Boden, in Pflanzen und in Tieren. Auch jede*r von uns trägt sie mittlerweile in sich. Nach wie vor fehlen ausreichende toxikologische Daten, um die Gefahren beurteilen zu können, die von der überwiegenden Mehrheit der PFAS ausgehen. Der Kontakt gegenüber den am häufigsten untersuchten PFAS (z.B. PFOA) wurde mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht; einschließlich Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, verringertem Geburtsgewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel
Polyacrylamide (PAM)

  • Funktion: Antistatikum, Bindemittel, Filmbildend. PAM ist wasserlöslich.
  • Problem: PAM-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Boden oder im Klärschlamm an. Falls es sich zersetzt, wird Acrylamid frei, welches im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde und Sediment aufnehmen, ist nicht umfänglich erforscht. PAM kann sich an Wasserorganismen anlagern und etwa an den Kiemen zu Atemproblemen führen. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyacrylamide Derivate

  • Funktion: Antistatisch, Bindend, Filmbildend, waschaktive Substanz (Tensid). Polymere sind wasserlöslich.
  • Problem: Polyarcylamid-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Boden oder im Klärschlamm an. Falls es sich zersetzt, wird Acrylamid frei, welches im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde und Sediment aufnehmen, ist nicht umfänglich erforscht. PAM kann sich an Wasserorganismen anlagern und etwa an den Kiemen zu Atemproblemen führen. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyacrylate (PAA)

  • Funktion: Filmbildner, Conditioner, Stabilisatoren oder Verdickungsmittel. PAA kann als Filmbildner bis zu 25 Prozent einer Kosmetikrezeptur ausmachen. Polyacrylate können gelöst, in feinsten Teilchen (Dispersion) oder als Feststoff vorliegen.
  • Problem: PAA-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an, über welches es auf Felder gelangen kann. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde aufnehmen, z.B. Regenwürmer, sind unbekannt. In Verbindung mit bestimmten Mineralien wie Calcium kann PAA an Wasserorganismen anlagern und etwa an den Kiemen zu Atemproblemen führen. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyalkylenglykol (PEG, PPG)

  • Funktion: PEG kann sowohl in flüssiger als auch in fester Form vorliegen und findet sich in fast allen Kosmetikprodukten, wie Cremes, Deodorants, Lippenstifte, Parfüms, Zahnpasta oder Badezusätze. PEG dient u.a. als Bindemittel in puder- und pulverhaltigen Produkten sowie als Tensid für die Schaumbildung. Seine Derivate werden jeweils mit der Abkürzung PEG und einer Zahl angegeben um die Molekülgröße zu beschreiben, z.B. PEG-150 oder PEG-200. Gleiches gilt für PPG.
  • Problem: Lange PEG und PPG-Moleküle (>PEG-150) sind meist schlecht abbaubar. Für eine Zeit können sie sich daher im Sediment und Klärschlamm anreichern. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyamid (PA, Nylon)

  • Funktion: Unter die Polyamide fallen die Nylon-Polymere. Die Nummern deuten auf unterschiedliche Bausteine hin, aber allen gemein ist die Amidbindung zwischen ihnen. Die Varianten Nylon-6 und Nylon-12 liegen am häufigsten und in der Regel in Form fester Partikel vor. Sie finden als Trübungs- und Verdickungsmittel breite Anwendung.
  • Problem: PA-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit, Schadstoffe anzureichern, gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf – die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyester

  • Funktion: Filmbildner z.B. in Haar- und Nagelpflegeprodukten
  • Problem: Polyester-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit Schadstoffe anzureichern gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf – die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyethylen (PE)

  • Funktion: Filmbildner, Schleif- bzw. Poliermittel oder Verdickungsmittel. Gesichtspeelings können bis zu 10 Prozent aus PE bestehen. Auf PE-Mikropartikel als Schleifmittel in Zahnpasta verzichten die Hersteller weitgehend seit einer BUND-Kampagne im Jahr 2014.
  • Problem: PE-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit, Schadstoffe anzureichern, gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf – die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyethylenterephthalat (PET)

  • Funktion: Filmbildner z.B. in Haar- und Nagelpflegeprodukten
  • Problem: PET-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit, Schadstoffe anzureichern, gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf – die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polymethylmethacrylate (PMMA)

  • Funktion: PMMA wird in Form feinster fester Partikel als Filmbildner eingesetzt und bildet eine zusammenhängende feine Schutzschicht.
  • Problem: PMMA-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an, über welches es auf Felder gelangen kann. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, die die Erde essen z.B. Regenwürmer sind unbekannt. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyolefine

  • Funktion: Konsistenzregler, Peeling. In diese Gruppe fallen etwa Ethylene/Propylene Copolymer und Polyisobutene.
  • Problem: Polyolefin-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit Schadstoffe anzureichern gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf - die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polypropylen (PP)

  • Funktion: Der Massenkunststoff Polypropylen kommt sowohl in fester, puderartiger wie auch in wasserlöslicher Form vor. Es wird als Verdickungsmittel bzw. Konsistenzregler u.a. in Shampoos, Festigern und Make-up sowie in Gesichts- und Körperpeelings eingesetzt.
  • Problem: PP-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit Schadstoffe anzureichern gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf - die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyquaternium (PQ)

  • Funktion: Silikonersatz, Filmbildner in Produkten zur Haut-, Haar- und Nagelpflege. In Haarpflegeprodukten werden sie auch als Fixiermittel und Antistatika eingesetzt, in flüssigen Produkten als Verdickungsmittel und Perlglanzstoffe. Die Zahl hinter dem Stoffnamen bezeichnet die jeweilige Verbindung.
  • Problem: PQ-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an, über welches es auf Felder gelangen kann. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde aufnehmen, z.B. Regenwürmer, sind unbekannt. PQ kann sich an Wasserorganismen anlagern und etwa an den Kiemen zu Atemproblemen führen. Einzelne Verbindungen können Spuren von Acrylamid enthalten, welches im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polysilikone

  • Funktion: Weichmacher, Filmbildner, Antistatikum, Entschäumer, Feuchthaltemittel und andere
  • Problem: Silikon-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an. Zudem können einige Silikone mit den hormonellen und fortpflanzungsschädigenden Stoffen D4 und D5 verunreinigt sein. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polystyrol und Derivate (PS)

  • Funktion: Filmbildner in Haar- und Nagelpflegeprodukten, Tensid, emulsionsstabilisierend. Der Massenkunststoff Polystyrol (engl. Polystyrene) ist besser bekannt unter dem Markennamen Styropor. Es wird auch modifiziert etwa als Sodium Polystyrene Sulfonate eingesetzt.
  • Problem: PS-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit Schadstoffe anzureichern gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf - die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyurethan (PU)

  • Funktion: Binde- und Antibackmittel für pulver- und puderhaltige Produkte, Verdickungsmittel für wässrige Lösungen und Haarfestiger. In Haar-, Nagel- und Hautpflegeprodukten dienen sie als Filmbildner. Als waschaktive Substanzen (Tenside) oder Emulgatoren finden sich Polyurethane in Reinigungsprodukten, Shampoos und Duschgelen.
  • Problem: PU-Mikroplastik ist wegen seiner Langlebigkeit und der Fähigkeit Schadstoffe anzureichern gefährlich für Wasserorganismen. Muscheln, Fische oder Würmer nehmen Mikroplastik mit der Nahrung auf - die Folgen können physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten sein. Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyvinyl Derivate (PVX)

  • Funktion: Weichmacher, Bindemittel, Filmbildner. PVX liegt gelöst oder als Emulsion vor.
  • Problem: PVX-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an und kann darüber auf Felder gelangen. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde und Sediment aufnehmen, z.B. Regenwürmer, sind unbekannt. In Verbindung mit bestimmten Mineralien wie Calcium kann PVX an Wasserorganismen anlagern und etwa an den Kiemen zu Atemproblemen führen. Kunststoffe befinden sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Polyvinylpyrrolidon und Derivate (PVP)

  • Funktion: Haarfixierer, Antistatikum, Bindemittel, Filmbildner. PVP liegt gelöst oder als Emulsion vor.
  • Problem: PVP-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an und kann darüber auf Felder gelangen. Die langfristigen Auswirkungen auf Tiere, welche Erde und Sediment aufnehmen, z.B. Regenwürmer, sind unbekannt. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, im Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Potassium Butylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Butylparaben ist hormonell schädlich für die menschliche Gesundheit und wurde in die EU-Kandidatenliste für besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen. Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. In nicht abwaschbaren Produkten für den Windelbereich ist Butylparaben verboten. In Duschgelen und ähnlichen Produkten für Erwachsene sind Konzentration bis zu 0,14 Prozent erlaubt.
Potassium Propylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Propylparaben steht als hormoneller Schadstoff auf der SIN-List. Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. In nicht abwaschbaren Produkten für den Windelbereich ist Propylparaben verboten. In Duschgelen und ähnlichen Produkten für Erwachsene sind Konzentration bis zu 0,14 Prozent erlaubt.
Propylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Propylparaben steht als hormoneller Schadstoff auf der SIN-List. Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. In nicht abwaschbaren Produkten für den Windelbereich ist Propylparaben verboten. In Duschgelen und ähnlichen Produkten für Erwachsene sind Konzentration bis zu 0,14 Prozent erlaubt.
Resorcinol

  • Funktion: Haarfärbemittel, maskierend
  • Problem: Resorcinol ist ein hormoneller Schadstoff auf der SIN-List. Der Stoff wird zurzeit von der EU evaluiert, da er die Schilddrüsenfunktion beeinflussen kann. Er ist in der Diskussion als besonders besorgniserregende Substanz eingestuft zu werden, ist aber in geringen Konzentrationen in Kosmetik weiterhin erlaubt.
Salicylic Acid

  • Funktion: Antischuppenwirkstoff, Konservierungsmittel, hautpflegend, maskierend, keratolytisch, haarkonditionierend.
  • Problem: Salicylic Acid (oder Salicylsäure) wurde vom Dänischen Zentrum für endokrine Disruptoren als hormoneller Schadstoff identifiziert.
Silber (Nano)

  • Funktion: Farbstoff, Antibakteriell
  • Problem: Der Stoff kann in größeren Mengen zu Graufärbung der Haut und der Organe führen. Er wirkt keimtötend und kann daher zu Bakterienresistenzen führen.
Silica Dimethyl Silylate (Nano)

  • Funktion: Viskositätsregelnd, emulsionsstabilisierend, geschmeidig machend, schaumvermindernd, Antibackmittel
  • Problem: Bisher gibt es keine Beurteilungen zur Sicherheit der Nanoform dieses Stoffes durch das zuständige EU-Gremium SCCP (wissenschaftlicher Ausschuss Verbrauchersicherheit).
Siliziumdioxid (Nano)

  • Funktion: abrasiv, absorbierend, Antibackmittel, quellend, trübend
  • Problem: Der Stoff kann beim Einatmen schwere Entzündungen in der Lunge verursachen und gilt als krebserregend. Er kann die Zellgesundheit im Magen-Darmtrakt schädigen.
Silsesquioxane und Derivate

  • Funktion: Weichmacher, Filmbildner, Antistatikum, Entschäumer, Feuchthaltemittel
  • Problem: Silikon-Kunststoff ist langlebig und reichert sich im Sediment und Klärschlamm an. Zudem können einige Silikone mit den hormonellen und fortpflanzungsschädigenden Stoffen D4 und D5 verunreinigt sein. Kunststoff befindet sich mittlerweile überall in der Umwelt: im Boden, Wasser, auf dem Meeresgrund und sogar im menschlichen Körper.
Sodium Butylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Butylparaben ist hormonell schädlich für die menschliche Gesundheit und wurde in die EU-Kandidatenliste für besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen. Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. In nicht abwaschbaren Produkten für den Windelbereich ist Butylparaben verboten. In Duschgelen und ähnlichen Produkten für Erwachsene sind Konzentration bis zu 0,14 Prozent erlaubt.
Sodium Ethylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Anders als Methyl-, Propyl- und Butylparaben steht Ethylparaben nicht auf der EU-Prioritätenliste für hormonell wirksame Verdachtsstoffe. Es gibt aber Hinweise, dass auch dieser Stoff hormonelle Störungen verursachen kann. Da alle Parabene sich strukturell sehr ähnlich sind und in der Regel als Gemisch eingesetzt werden, bewertet der BUND Ethylparaben ebenfalls kritisch.
Sodium Methylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Methylparaben ist ein hormoneller Verdachtsstoff und wird zurzeit von der EU evaluiert, da es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit gibt. Hormonelle Störungen wie Veränderungen der Geschlechtsorgane wurden bei Tieren dokumentiert. 
Sodium Propylparaben

  • Funktion: Konservierungsmittel
  • Problem: Propylparaben steht als hormoneller Schadstoff auf der SIN-List. Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. In nicht abwaschbaren Produkten für den Windelbereich ist Propylparaben verboten. In Duschgelen und ähnlichen Produkten für Erwachsene sind Konzentration bis zu 0,14 Prozent erlaubt.
Titandioxid

  • Funktion: Farbstoff, UV-Filter, UV-Absorber, trübend
  • Problem: Dieser Stoff ist nicht zu empfehlen für Anwendungen, wo er verzehrt oder eingeatmet werden kann (z.B. Zahnpasta, Lippenstifte). In Sonnencremes bevorzugte, ökologisch vertretbare Wahl gegenüber anderen UV-Filtern. Kann in größeren Partikeln oder in Nano-Form vorliegen und steht im Verdacht, beim Einatmen Krebs verursachen zu können. Der Verzehr kann zu Veränderungen im genetischen Material (DNA) führen.
Titandioxid (Nano)

  • Funktion: Farbstoff, UV-Filter, UV-Absorber, trübend
  • Problem: Kann bei Aufnahme über die Atemwege vermutlich Krebs erzeugen. Der Verzehr kann zu Veränderungen im genetischen Material (DNA) führen. In Sonnencremes bevorzugte, ökologisch vertretbare Wahl gegenüber anderen UV-Filtern.
Triclocarban

  • Funktion: Konservierungsmittel, desodorierend
  • Problem: Triclocarban wurde vom Dänischen Zentrum für endokrine Disruptoren als hormoneller Schadstoff identifiziert.
Triclosan

  • Funktion: Konservierungsmittel, desodorierend
  • Problem: Bei Triclosan wurden Hormonsystem schädigende Effekte gefunden. Daher steht der Stoff auf der SIN-List. Der Stoff ähnelt den menschlichen Sexualhormonen und stört die Schilddrüsenfunktion. Der Stoff ist sehr giftig für Wasserorganismen. Er reichert sich an und wird bei Menschen und in der Umwelt häufig gefunden. Der Einsatz von Triclosan in Seifen ist in den USA seit 2017 verboten.
Triphenyl Phosphate

  • Funktion: Weichmacher
  • Problem: Triphenyl Phosphate steht als hormoneller Schadstoff auf der SIN-List. Aufnahme durch Staub steht in Verbindung mit geringerer Spermienqualität in Menschen. Er wird zurzeit von der EU evaluiert.
Tris Biphenyl Triazine (Nano)

  • Funktion: UV-Absorber, UV-Filter
  • Problem: Die Wirkung dieses Stoffes ist noch zu wenig erforscht.
Zinkoxid (Nano)

  • Funktion: UV-Absorber, UV-Filter
  • Problem: Kann beim Einatmen zu starken Entzündungen in der Lunge führen. Zinkoxid kann Wasser- und Bodenorganismen schädigen.

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Unterwegs mit dem Smartphone im Geschäft oder zu Hause – es geht ganz einfach: Barcode scannen, Schadstoffe erkennen. Die ToxFox-App spürt Schadstoffe in Alltagsprodukten auf. Zum Beispiel in Kosmetik, Spielzeug, Möbeln, Teppichen, Sportschuhen, Textilien und elektronischen Geräten. Gemeinsam wollen wir solche Produkte zu Ladenhütern machen. Für Sie entwickeln wir den ToxFox ständig weiter, um noch mehr Schadstoffe aufzuspüren.

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