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Hormonell wirksame Schadstoffe in Kosmetika

Was haben mehr als jedes vierte der Pflege- und Kosmetikprodukte auf dem deutschen Markt gemeinsam? Sie enthalten hormonell wirksame Chemikalien! Diese Stoffe dienen in Kosmetika vor allem als Konservierungsmittel und UV-Filter. Die Palette belasteter Produkte reicht dabei von Sonnencreme über Duschgel, Rasierschaum, Haargel, Lippenstift, Handcreme und Bodylotion bis zu Zahnpasta.

BUND-Auswertung: Hormonell wirksame Stoffe in Kosmetika

Der BUND hat 2013 und 2014 die Inhaltsstoffe tausender Pflege- und Kosmetikprodukte darauf hin ausgewertet, ob sie hormonell wirksame Stoffe enthalten.

Insgesamt wurden die Produkte auf 15 verschiedene Chemikalien untersucht, die von der EU in ihrer Prioritätenliste für hormonell wirksame Stoffe mit der höchsten Priorität belegt worden waren. Für alle diese Stoffe wurde die hormonelle Wirksamkeit in Tierversuchen dokumentiert.

Was sind hormonell wirksame Chemikalien?

Hormonell wirksame Chemikalien sind Stoffe, die im Körper wie natürliche Hormone wirken. Sie werden mit Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, die in den vergangenen Jahrzehnten weltweit verstärkt auftreten. Dazu gehören der Rückgang der Spermienqualität, bestimmte hormonbedingte Krebsarten wie Brust-, Prostata- und Hodenkrebs sowie eine verfrühte Pubertät bei Mädchen. Vor allem Föten im Mutterleib, Kleinkinder und Pubertierende sind durch hormonell wirksame Chemikalien gefährdet. Denn diese Stoffe können die gesunde Entwicklung stören.

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