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Eine Schadstoff-App für Verbraucher*innen in Europa

Mit der ToxFox-App "Kosmetikcheck" des BUND prüfen schon mehr als 1,4 Millionen Verbraucher*innen in Deutschland Kosmetika auf Schadstoffe. Bald können Menschen in Europa einen Produktcheck zu anderen Konsumerzeugnissen nach ToxFox-Vorbild nutzen.

Verbraucher*innen haben ein Recht auf Auskunft

Europakarte Ein Produktcheck für Europa: Der BUND entwickelt zusammen mit vielen Partnern eine europaweite App nach ToxFox-Vorbild.  (kirkandmimi / pixabay.com)

Die europäische Verordnung REACH steht für "Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien" (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals). Verbraucher*innen haben damit das Recht, über Schadstoffe in Produkten vom Hersteller Informationen zu erhalten. Von ihrem Recht auf Auskunft wissen allerdings die meisten Europäer*innen nichts. Das wollen wir ändern!

Gemeinsam mit 19 Partnern engagiert der BUND sich deshalb im europäischen Projekt "AskREACH" – auf Deutsch: "Fragen Sie REACH". Mit der kostenlosen ToxFox-App des BUND prüfen Verbraucher*innen bereits seit mehreren Jahren Kosmetika auf Schadstoffe. Diese Erfahrungen bringt der BUND nun in einer zentralen Rolle in das Projekt ein. Auch unsere Friends-of-the-Earth-Partner Global 2000 in Österreich und Zelena akcija in Kroatien sind beteiligt. Insgesamt ist das Projekt in mehr als 13 Ländern aktiv: von Schweden bis Kroatien und von Lettland bis Portugal.

Alltagsprodukte mit Schadstoffen

"AskREACH" und "Fragen Sie REACH" sensibilisieren europaweit die Bevölkerung, die Hersteller, den Handel sowie Importeure für besonders besorgniserregende Stoffe in Produkten. Viele Alltagsprodukte enthalten Chemikalien, die mit Krebserkrankungen oder Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden. Sie können in Spielzeug, Elektronik, Kleidung oder Schmuck – aber auch in Möbeln, Geschirr und Sportgeräten enthalten sein. Über problematische Stoffe in ihren Produkten müssen die Hersteller auf Nachfrage informieren.

Barcode scannen, Gift erkennen – bald auch europaweit

Im Rahmen des Projektes werden länderspezifische Apps entwickelt und eine europaweite Datenbank aufgebaut. Darin werden Informationen über Schadstoffe in Produkten gespeichert. Ähnlich wie beim ToxFox kann die Datenbank über eine kostenlose Smartphone-App abgefragt werden.

Verbraucher*innen in der Europäischen Union können dann einfach den Barcode von Produkten scannen, um sich über Schadstoffe darin zu informieren. Fehlen die Informationen in der Datenbank noch, lässt sich über die App automatisch beim Hersteller nachhaken. Und der muss binnen 45 Tagen antworten. Je mehr Verbraucher*innen kritisch nachfragen, umso größer wird der Druck auf die Hersteller. Wir wollen Produkte ohne Gift!

Am Projekt sind neben Umweltverbänden auch Verbraucherschutzorganisationen, Behörden, und wissenschaftliche Einrichtungen beteiligt. 

Logo für EU-Life-Projekte

Das Projekt "AskREACH" wird gefördert durch das EU-Förderprogramm LIFE.

Logo der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Das Projekt "Fragen Sie REACH" wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

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