Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

OK

Die Nano-Aussteiger: Immer mehr Firmen ziehen Nano-Produkte zurück

Der BUND fordert, auf die Verwendung von Nanomaterialien in Alltagsprodukten zu verzichten, solange die Sicherheit nicht hinreichend belegt ist. Mit Erfolg: Immer mehr Unternehmen erklären, vorerst auf die Verwendung von Nanomaterialien zu verzichten.

Der BUND fordert, auf die Verwendung von Nanomaterialien in Alltagsprodukten zu verzichten, solange die Sicherheit nicht hinreichend belegt ist. Mit Erfolg: Immer mehr Unternehmen erklären, vorerst auf die Verwendung von Nanomaterialien zu verzichten.

Diese Firmen verzichten auf Nano:

  • Emsal mit seinen Bodenpflegemitteln, die neue Bezeichnung ist "Bioprotect" bzw. "Biosan".
    ("Wir haben uns entschieden, unsere Bodenpflegeprodukte der Marke Emsal auf ein bionisches Wirkprinzip umzustellen. Das von uns [dafür] verwendete Chitosan liegt dann als großes Polymermolekül, nicht jedoch als (Nano)Partikel vor. Durch die Anwendung der Pflegemittel auf wasserempfindliche Bodenbeläge und das nachfolgende Abtrocknen bildet sich auf der Oberfläche eine dünne Schicht Chitosan aus, die eine natürliche Wasserabweisung erzielt, ohne das Nanomaterialien zugesetzt werden müssen.")
  • Henkel mit dem Glasreiniger "Sidolin (Nano protect)"; das Produkt hat nun eine geänderte Rezeptur und eine neue Bezeichnung.
  • Der Outdoor-Ausstatter Jack Wolfskin zieht seine Nano-Tex Bekleidungsserie zurück
    ("... hat sich Jack Wolfskin dazu entschieden, vorerst vom weiteren Einsatz der Nanotechnologie abzusehen, bis weitere Forschungsergebnisse vorliegen.")
  • Theramed mit der Zahnpasta "S.O.S. Sensitive".
    ("... dass wir bei dem Zahnpflegeprodukt Theramed S.O.S. die Prinzipien der Nanotechnologie genutzt haben. Das Produkt konnte sich aufgrund der Positionierung in einem höheren Preissegment bei den Verbrauchern leider nicht durchsetzen.")
  • Weleda mit den Produkten "Edelweiß-Sonnenmilch 15" und "Edelweiß-Sonnencreme 20"; die Produkte befinden sich nicht mehr im Sortiment.
  • Annemarie Börlind mit den Produkten "Sun Anti-Aging Sonnen-Creme LSF 15 / 30", "Sun Sonnen-Milch LSF 30", "Sun Sonnen-Spray LSF 20", "Sun Lip Stick LSF 20", "Sun Sonnen-Fluid - LSF 10 und LSF 20" und "Börlind LL-Tag Creme".
  • Hema mit der Bekleidung "Real Cool Cotton".
  • DuPont™ mit "Ultra Release Textilien Teflon® Fabric Protector"; die Nano-Werbung wurde vom Unternehmen zusätzlich eingestellt.
  • Elektronic Wall mit der "eWall Handytasche".
    ("Grund: seit 2 Jahren vielfacher Wunsch von Kunden, die Bedenken geäußert haben. Daraufhin haben wir umgestellt [...].")
  • Die Bio-Anbauverbände Demeter und Naturland schließen Nanomaterialien aus ihren Produkten aus.

Der Dachverband der deutschen Bioverbände, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) empfiehlt ebenfalls wie der BUND auf Nanomaterialien vorerst zu verzichten, bis eine grundlegende Erforschung gewährleistet ist.

Zähneputzen ohne Gift

Machen Sie den Bürstencheck!

Wo steckt Nano drin?

Nanotechnologie  (PeteLinforth / pixabay.com)

BUND-Bestellkorb