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Hormonelle Schadstoffe: Gefahr für die Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation hat hormonell wirksame Chemikalien im Frühjahr 2013 als "globale Bedrohung" bezeichnet. Denn es deuten immer mehr Studien darauf hin, dass sie zu verschiedenen Krankheiten führen können, die in den vergangenen Jahren häufiger geworden sind.

Hormonbedingte Krankheiten auf dem Vormarsch

  • In vielen Ländern hat ein großer Teil der jungen Männer (bis zu 40 Prozent) eine verminderte Spermienqualität
  • Bei männlichen Neugeborenen werden immer häufiger Missbildungen der Geschlechtsorgane wie Hodenhochstand festgestellt
  • Komplikationen in der Schwangerschaft wie Frühgeburten und ein geringes Geburtsgewicht haben zugenommen
  • Hormonbedingte Krebsarten (z.B. Brust-, Prostata- und Hodenkrebs) sind in den vergangenen 40 bis 50 Jahren weltweit häufiger geworden
  • In allen Ländern, in denen das untersucht wurde, gibt es einen Trend zur verfrühten Pubertät bei Mädchen (verbunden mit einer frühen Brustentwicklung)
  • Fettleibigkeit und Diabetes-Typ-2 treten in den vergangenen 40 Jahren weltweit deutlich häufiger auf
  • Verhaltensstörungen bei Kindern haben in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen.

Kinder sind besonders sensibel

Hormonelle Schadstoffe wirken meist nicht akut giftig. Sie können jedoch wichtige Entwicklungsprozesse stören, die in ganz bestimmten Zeitfenstern des Wachstums ablaufen. Föten im Mutterleib, Kleinkinder und Pubertierende reagieren besonders empfindlich auf hormonelle Schadstoffe. Sie sind störungsanfälliger, weil sich ihre Organe in der Entwicklung befinden.

Gesundheitsschäden treten häufig erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Belastung auf, wie zum Beispiel eine verminderte Spermienqualität oder hormonbedingte Krebsarten. Der BUND setzt sich dafür ein, dass vor allem besonders sensible Gruppen wie Schwangere und Kinder konsequent vor hormonellen Stoffen geschützt werden.

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