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Kein Regenwald im Gebäck

13. November 2017 | Landwirtschaft, Klimawandel

Weihnachtsgebäck ohne Palmöl schützt Mensch und Umwelt.  (RitaE / pixabay.com)

Weihnachtszeit ist Zeit für gemütliche Treffen bei Kerzenlicht und Gebäck. Wenn man beim Backen Biomargarine oder heimische Biobutter statt der konventionellen Produkte verwendet, kann man einen Beitrag zum Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Kekse ohne Palmöl

Palmöl ist meist der Grundstoff, der sich hinter Bezeichnungen wie ''Pflanzenfett", ''Pflanzenöl" oder ''Palmitate" verbirgt. Für den Anbau von Palmöl werden jährlich immense Flächen von Regenwald abgeholzt – das hat verheerende Folgen für die Umwelt. Außerdem sind die meisten Menschen auf den Plantagen gezwungen, unter unsozialen und gefährlichen Bedingungen zu arbeiten, immer wieder kommt es dort zu Verstößen gegen Menschenrechte.

Als Inhaltsstoff muss Palmöl inzwischen bei Lebensmitteln auf der Packung angegeben werden. Bei anderen Produktgruppen ist der Hersteller nicht gezwungen, Palmöl auch so zu nennen, sondern versteckt es häufig hinter Bezeichnungen wie "Pflanzliche Öle und Fette".

Übrigens: Auch bei Kosmetik gibt es Alternativen – Produkte auf Kokosöl- oder Seifen-Basis. Lediglich Palmöl-Produkte in Bioqualität sind für die Umwelt unbedenklich. Mithilfe von Apps oder Listen aus dem Internet können Sie Kosmetika und Waschmittel sowie andere Produkte erkennen, die ohne Palmöl auskommen.

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