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Beim Weintrinken Wald und Luchse schützen

17. November 2017 | Naturschutz, Umweltgifte, Lebensräume

Bio-Wein ist besser für Wald und Tiere.  (Matthieu Joannon / unsplash.com)

Biowein ist gut für unsere Umwelt. Dies liegt vor allem daran, dass die Artenvielfalt in Weinbaugebieten geschont wird, weil keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt werden. Somit können ökologische Weinberge wertvolle Biotope sein und es landen auch keine Pestizidrückstände in der Flasche wie oft bei konventionell produzierten Weinen.
Erkennbar sind Öko-Weine vor allem an Biosiegeln und man findet sie in klassischen Biofachgeschäften, in Supermärkten und beim Winzer.

Umweltfreundliche Korken

Wein- und Naturliebhaber sollten auch auf einen Naturkorken in der Flasche achten, denn so können sie zum Erhalt wichtiger Biotope beitragen: der Korkeichenwälder, die es nur im Mittelmeerraum gibt. Lohnt sich die Kork-Produktion nicht mehr, werden Korkeichen durch andere Plantagen ersetzt, wodurch sie nach und nach aussterben. Das wäre gleich in mehrfacher Hinsicht fatal, denn alle Korkeichenwälder verwandeln jährlich 14 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid in vielseitig verwendbaren Kork – glatte zehn Prozent des CO2-Ausstoßes im deutschen Straßenverkehr. Außerdem sind Korkeichenwälder wichtige Rückzugsräume für seltene Tier- und Pflanzenarten, wie zum Beispiel für den vom Aussterben bedrohten Pardelluchs.

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