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Weniger Abgasbelastung für Kinder

01. April 2017 | Klimawandel, Ressourcen & Technik, Mobilität, Umweltgifte

"NoNOx"-Initative sorgt für höchsten Gesundheitsschutz im Kinderwagen. Wege aus der Diesel-Krise für Eltern und durch Stickoxid belastete Kommunen.

Der "NoNOx-Buggy" schützt Kinder vor gefährlichen Stickoxiden.

Flensburg/Berlin. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die heute vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg vorgestellte Initiative "NoNOx-Buggy".

Die Behörde gehe damit endlich eigene Wege in der Diesel-Krise, um besonders ge­fährdete Klein­kinder vor gesundheitsschäd­lichen Stick­oxiden zu schützen und damit der Untätigkeit ihres Dienstherrns, Bundesver­kehrsminister Alexander Dobrindt, entgegenzuwirken, lobte der BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg.

"Autoabgase und insbesondere Stickoxide belasten die Luft stark, sie konzentrieren sich vor allem in Bodennähe. Kleinkinder sind Abgasgiften besonders ausgesetzt, die ihre Atemwege reizen und Allergien, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen können", sagte Hilgenberg.

Der vom KBA in Kooperation mit führenden deutschen Autoher­stellern entwickelte NoNOx-Kin­derwa­gen entspreche höchsten Umwelt­standards, da er in drei Metern Höhe geltende Grenzwerte einhalte, und ein echter "Vorsprung durch Technik" sei. Die gefederte hydraulische Teleskopstange hebe die Tragfläche des Wagens schonend sprach- oder ferngesteuert auf über drei Meter Höhe, ohne dass dadurch Sicherheitsrisiken entstünden. Eine Autopilot-Software verhindere das Umkippen oder Beschädigung durch Kälte oder Regen. Die Hersteller gewähren auf den "NoNOx" umfangreiche Sicherheitsgarantien und Preisnachlässe. So kündigte VW an, von Diesel-Rückrufen betroffenen Kunden vergünstigtes "Buggy-Leasing" zu gewähren.

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