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Teilerfolg für Küken und Verbraucher*innen!

16. November 2017 | Massentierhaltung, Landwirtschaft, Bundestagswahl

Das hätten wir vor einem Monat noch nicht gedacht: Zwei unserer drei Forderungen für Sofortmaßnahmen zum Umbau der Tierhaltung finden Einzug in die Papiere der sondierenden Parteien. Das Thema Reserveantibiotika ist hingegen noch nicht auf dem Verhandlungstisch angekommen.

Das BUND-Agrarteam und BUND-Aktive vor der Parlamentarischen Gesellschaft  (Andi Weiland)

Raus aus der Massentierhaltung: Mehr als 85.000 E-Mails gingen bereits durch unsere Protest-E-Mail-Aktionen an die Parteivor­sitzen­den. Darin forderten wir gemeinsam mit den vielen Menschen, die mitgemacht haben, drei Sofortmaßnahmen zum Umbau der Tier­haltung. Zwei von drei scheinen erreichbar.

Eine künftige Jamaika-Koalition würde das sinnlose Töten von männlichen Küken beenden, so ist aus der Verhandlungsgruppe zu hören! Auch zur Kennzeichnungspflicht von Fleischprodukten hat sich was bewegt. Die Verhandelnden haben sich darauf geeinigt, dass auch die Haltung der Tiere auf den Produkten erkennbar sein muss. Damit wir z.B. wissen, ob das Schwein im engen Stall auf Spaltenboden oder mit Ringelschwanz auf der Weide gelebt hat.

Das Thema Reserveantibiotika ist hingegen noch nicht auf dem Verhandlungstisch angekommen. Die Tierfabriken setzen Menschenleben aufs Spiel, wenn diese wichtigen Antibiotika ihre Wirkung verlieren.

Ein konkreter Zeit- und Finanzplan müsste jetzt festgeschrieben werden. Wir machen also weiter.

Schreiben Sie eine E-Mail an die Parteivorsitzenden

Jetzt besteht die Chance, einen Umbau der Tierhaltung mit konkreten Zielen, einer ausreichenden Finanzierung und wirksamen Sofortmaßnahmen zu erreichen. Mit einer Spende können Sie weitere Aktionen ermöglichen.

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