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Rettet die Schafhaltung: BUND unterstützt Demonstration von Schäferinnen und Schäfern

13. März 2018 | Landwirtschaft, Massentierhaltung, Lebensräume, Naturschutz, Nachhaltigkeit

Zur heutigen Demonstration von Schäferinnen und Schäfern mit Schafen vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), kommentiert Christian Rehmer, Leiter Agrarpolitik beim BUND, vorab:

Christian Rehmer, Leiter Agrarpolitik beim BUND  (Magnus J. K. Wessel)

"Ob in der Lüneburger Heide, auf der schwäbischen Alb oder auf den Deichen, Schafe leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Pflege unserer Kulturlandschaften, zur Biodiversität und zum Hochwasserschutz.

Die Schäferei ist eine der letzten, weitestgehend artgerechten Nutztierhaltungen in Deutschland. Doch der traditionsreiche Berufsstand – und mit ihm der Schafsbestand – ist bedroht. Der BUND steht solidarisch an der Seite der Schäferinnen und Schäfer und fordert die neue Bundesregierung auf, ihren wertvollen Beitrag mit einer Weidetierprämie anzuerkennen. EU-Fördermittel können genau für einen solchen Zweck als gekoppelte Prämien gezahlt werden.

Die Weidetierprämie ist das beste Mittel für die Erhaltung der extensiven Weidetierhaltung. Deutschland ist eines der wenigen Länder in der EU, das auf die Weidetierprämie verzichtet. Im Interesse von Artenschutz und Weidetierhaltung fordern wir von der neuen Bundesregierung außerdem Schutzmaßnahmen und Schadensausgleich bei Wolfsübergriffen. Übergriffe müssen unbürokratisch und vollständig kompensiert werden. Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und der Erhalt von artenreichen, extensiv bewirtschafteten Grünland-Biotopen sind aus Naturschutzsicht zwei Seiten derselben Medaille."

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